Herzlich willkommen

beim Kreisverband Kleve der GEW

*****15.11.2018 JHV mit Vorstandswahlen --- 04.12.2018 Fortbildung für GS*****

JA 13 - Eintreten für eine gerechte Bezahlung in NRW

MACHEN SIE MIT UND FORDERN SIE IHR STÜCK VOM KUCHEN!

Aktion vor dem Landtag in Düsseldorf

am Donnerstag, dem 15. November 2018

Beginn 15.00 Uhr; Programm ab 15.30 Uhr

 

KUCHENBUFFET & POLITTALK

Die GEW NRW tritt dafür ein, endlich die verfassungswidrige Besoldung in NRW zu korrigieren. Wir haben mit einem Rechtsgutachten belegt, dass gleichwertig ausgebildete Lehrer*innen auch gleich bezahlt werden müssen. Wir haben dargelegt, dass die Erfahrung derjenigen, die jahrelang mit "alter" Ausbildung in den Schulen arbeiten, deren Gleichbehandlung rechtfertigt. Unsere Forderung: A 13 z / EG 13 für alle (als Einstiegsbezahlung).
Unsere Informationen zu dem Thema finden Sie hier im Netz: https://www.gew-nrw.de/ja-13.html

 

25.06.2018: Streikverbot für Beamt*innen bleibt - Bundesverfassungsgericht hält an Streikverbot für Beamt*innen fest

Das Bundesverfassungsgericht hat sein Urteil in den Verfahren zum Beamt*innenstreikrecht gefällt. Die vier von der GEW unterstützten Klagen wurden abgewiesen.mehr

23.06.2018: Gewalt gegen Lehrkräfte und Beschäftigte in den Schulen

Die Zahlen zu Gewalt an nordrhein-westfälischen Schulen, die das Landeskriminalamt (LKA) im April 2018 veröffentlicht hat, senden ein deutliches Signal: Schulen brauchen mehr Hilfe gegen Gewalt. Sie klammern allerdings ein wichtiges Thema aus: Auch Lehrer*innen werden Opfer von Gewalt an Schulen.mehr

 

20.04.2018: Guter Abschluss: Im Schnitt rund 7,5 Prozent für die Beschäftigten!

Als einen guten Abschluss wertet die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Tarifergebnis für die im öffentlichen Dienst bei Bund und Kommunen Beschäftigten.

Im Schnitt werden die Kolleginnen und Kollegen rund 7,5 Prozent mehr Gehalt in der Tasche haben, bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 30 Monaten. Zugleich haben die Gewerkschaften einen Mindestbetrag von 178 Euro durchgesetzt.

Der Tarifabschluss ist sehr komplex und kompliziert. Deshalb haben wir die Details für Sie auf der Website der GEW aufbereitet.

Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Abschluss finden Sie hier

 

18.03.2018: Immer mehr Aufgaben für Schulleitungen

An den Schulen in NRW fehlen schulformübergreifend etwa 700 Schulleiter*innen und mehr als 900 Stellvertreter*innen. Eine grundlegende Besserung ist nicht in Sicht.

Neben neueren und zunehmend komplexeren Herausforderungen wie Inklusion, Seiteneinstieg und Integration sowie veränderten inhaltlichen Schwerpunkten wie Globalisierung und Digitalisierung sind Schulleitungen auch für viele andere Aufgaben zuständig. mehr

 

16.03.2018: Tipps zum Umgang mit privaten Endgeräten in Schule - Fragen und Antworten zu Laptops, Handys, Tablets und Co.

Die dienstliche Nutzung von Software auf dem eigenen Gerät ist durch eine Dienstanweisung geregelt. Das Dokument wirft jedoch viele Fragen auf. Die GEW NRW gibt Antworten.mehr

25.02.2018: Wer entscheidet über den Schulwechsel nach Klasse 4?

Der Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule steckt voll Diskussionspotenzial. Aktuell hat NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer die Wiedereinführung der verbindlichen Grundschulempfehlungen in Aussicht gestellt. Dem erteilt die GEW NRW eine Absage. Zuletzt sorgte zudem eine Untersuchung der Technischen Universität (TU) Dortmund im Auftrag der Mercator-Stiftung mit dem Titel FA(IR)BULOUS für Medieninteresse.mehr

 

31.01.2018: Gravierender Lehrkräftemangel an Grundschulen in NRW - Prekäre Situation geht zu Lasten der Schüler*innen und Lehrkräfte

Der Lehrkräftemangel an Grundschulen hält an und ist gravierender als bislang angenommen. Nach einer Umfrage der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft für das ZDF-Magazin Frontal21 fehlen deutschlandweit rund 2.000 Grundschullehrer*innen. Auch in NRW lässt sich die Lücke zwischen Angebot und Nachfrage derzeit nicht schließen. mehr

 

30.01.2018: Bundesweite Studie: Lehrkräfte arbeiten länger als andere Beschäftigte - GEW fordert spürbare Entlastungen

Nach einer neuen Studie der Georg-August-Universität arbeiten Lehrkräfte in Deutschland im Durchschnitt länger als vergleichbare Beschäftigte im öffentlichen Dienst. mehr

22.01.2018: Leitfaden zum neuen Mutterschutz

Mit dem Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts ist zum 1. Januar 2018 ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft getreten (Gesetz zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium).

Der vom BMFSFJ erstellte und an das novellierte Mutterschutzgesetz angepasste „Leitfaden zum Mutterschutz“ informiert ausführlich über die Rechte und Pflichten schwangerer und stillender Frauen.

Der Leitfaden steht auf der Internetseite des BMFSFJ zum Download zur Verfügung.

 

07.01.2018: Spende an SOS-Kinderdorf Niederrhein

Wie bereits im vergangenem Jahr verzichtete die GEW des Kreisverbands Kleve auf besonders gestaltete Weihnachtspost, vielmehr wurde der Differenzbetrag von 1000€ gespendet. Der Betrag ging in diesem Jahr an das SOS-Kinderdorf Niederrhein. Dieses wurde 1969 in Kleve von Hermann Gmeiner gegründet. Zu den Angeboten gehören neben den SOS-Kinderdorffamilien, ein Verbund von qualifizierten Hilfeeinrichtungen in den Bereichen der Kinder- und Jugendhilfen, Beratung und berufliche Bildung. Die GEW Vorsitzende Anja Oster überreichte die Spende an Peter Schönrock/ Einrichtungsleitung. Der Vorstand der GEW dankt allen Mitgliedern, durch die diese Spende abermals möglich wurde.

 

28.11.2017: Versetzung geplant? Antragsfrist nicht verpassen!

Versetzungen von Lehrkräften innerhalb von NRW werden einmal im Jahr zum 1. August durchgeführt. Der nächste Antragstermin ist der 15. Dezember 2017 für Versetzungen zum 01. August 2018.

Ausgenommen von dieser Regelung sind Rückkehrer*innen aus Elternzeit oder einer sonstigen Beurlaubung. Für sie gibt es auch zum Halbjahr Versetzungsverfahren. Alle wichtigen Informationen und  Termine findet man  im Versetzungsportal  des Schulministeriums. https://www.schulministerium.nrw.de/BiPo/OLIVER/pages/index.jsf

21.11.2017: Integration ist kein Zufall - Aktionsbündnis fordert Kommunales Integrationszentrum für den Kreis Kleve - Petition unter openPetition

Die Integration zugewanderter Menschen ist in den kommenden Jahren eine der wichtigsten sozialen Herausforderungen – auch im Kreis Kleve. Allein in den Jahren 2015 und 2016 sind 4.478 Asylbewerber neu in den Kreis Kleve zugewiesen worden. Die Integration dieser Menschen ist eine Querschnittsaufgabe, denen sich in den Kommunen ganz unterschiedliche Ämter, Vereine, Initiativen, Einrichtungen und Einzelpersonen stellen. Praktisch alle Kreise und kreisfreien Städte in Nordrhein-Westfalen haben daher so genannte „Kommunale Integrationszentren“ eingerichtet, die wichtige Koordinierungsarbeit leisten. Allein der Kreis Kleve lehnt eine solche Einrichtung bislang ab. Der GEW-Kreisverband hat schon 2014 die Einrichtung eines "Kommunalen Integrationszentrums" beantragt, trotz intensiver Bemühungen aber ohne Erfolg. Antrag der GEW KV Kleve 2014

Das „Aktionsbündnis für Integration im Kreis Kleve“ hat daher nun einen Aufruf veröffentlicht, in dem der Kreis Kleve aufgefordert wird, ein Kommunales Integrationszentrum einzurichten. Als Erstunterzeichner richten Awo, Caritas, Diakonie, DGB, die Gewerkschaft GEW, der Lehrerverband VBE sowie die Katholische Arbeitnehmerberwegung im Kreis Kleve ihren Aufruf an den Landrat, die Mitglieder des Kreistages sowie die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Kommunen im Kreis Kleve. Außerdem geht der Aufruf auch an die Landtagsabgeordnete Margret Voßeler. Gleichzeitig sucht das Aktionsbündnis das Gespräch mit dem Landrat, um Möglichkeiten und notwendige Maßnahmen zur Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums auszuloten. Als Vorsitzende des Integrationsausschusses im Landtag könnte Margret Voßeler dabei möglicherweise vermittelnd tätig werden. Aufruf des Aktionsbündnisses

Auftrag von Integrationszentren ist die Koordinierung, Beratung und Unterstützung der Kommunen und ihrer Einrichtungen in Hinblick auf die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund. Sie tragen dazu bei, die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu verbessern, und fördern die sprachliche und kulturelle Integration von Zugewanderten. Auch Behörden, Schulen und Migrationsberatungsstellen können hier für ihre Basisarbeit Beratung und Unterstützung erhalten. Finanziert werden solche Integrationszentren durch das Land NRW. Für den Kreis Kleve bedeutet dies, dass bis zu 6,5 Personalstellen zuzüglich Sachausgaben gefördert werden. Vor diesem Hintergrund ist es den Mitgliedern des Aktionsbündnisses schlicht unverständlich, weshalb der Kreis Kleve bislang diese zusätzlichen finanziellen Mittel nicht nutzt. Die Mitglieder im Aktionsbündnis für Integration im Kreis Kleve verstehen sich bewusst als „Erstunterzeichner“ dieses Aufrufs und suchen Mitstreiter, die sich diesem Aufruf anschließen möchten.

Im Internet ist eine Petition zu diesem Aufruf veröffentlicht:

www.openpetition.de/!integrationszentrum.

Wir würden uns freuen, wenn Sie uns und das Aktionsbündnis dort durch Ihre Unterschrift unterstützen könnten.

 

02.10.2017: Lehrkräftemangel in NRW: Schulen am Limit

In ganz NRW fehlen Lehrer*innen und Sonderpädagog*innen, Stellen können nicht besetzt werden und laufen leer. Den teils massiven Lehrkräftemangel, vor allem an Grund- und Förderschulen und den

Schulen der Sekundarstufe I, hat die GEW NRW schon oftmals angeprangert. 

Alarmierende Rückmeldungen der Personalvertretungen bestätigen: zu wenig oder keine Bewerbungen für vakante Stellen, kein Personal für die dringend erforderliche Vertretungsreserve.  

Die Folgen des Mangels sind evident: zusätzlich hohe Belastungen des Kollegiums und massive Überforderungen mit steigenden Krankmeldungen – die Schulen gehen am Krückstock.

Lesen Sie dazu mehr in den Artikeln auf der Seite gew-nrw.de:

Wer soll die Kinder nur in Zukunft unterrichten?

Lehrkräfte in NRW: Schulen am Limit

 

13.09.2017: „Maß und Mitte“ reicht nicht, um Schulprobleme zu lösen

Enttäuscht zeigt sich die Bildungsgewerkschaft GEW NRW nach der mit Spannung erwarteten ersten Regierungserklärung von Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am heutigen Mittwoch. Seine Ausführungen zur Schul- und Bildungspolitik markieren zwar die aktuellen Baustellen der Schulpolitik, bieten aber zu wenig konkrete Maßnahmen, um die akuten Probleme zu lösen.

Die von der Landesregierung geplanten Maßnahmen zur Bekämpfung des Lehrkräftemangels werden nicht ausreichen, um den Personalengpass und die Vakanzen bei den Schulleitungsstellen zu beheben.

Mit Blick auf die jetzt bekannt gewordenen Vorwürfe des Landesrechnungshofes, angeblich jede dritte Überstunde von Lehrkräften an den NRW-Schulen werde zu Unrecht bezahlt, erklärte Landesvorsitzende Dorothea Schäfer: „Das ist schon ein infames Stück. Die Kolleg*innen leisten regelmäßig an den Schulen unentgeltlich Mehrarbeit, um die Lücken bei der Unterrichtsversorgung zu schließen. Jetzt werden sie indirekt an den Pranger gestellt. Presseerklärung GEW NRW vom 13.09.2017

30.08.2017: Rückkehr aus einer Beurlaubung oder Freistellung – Änderungen

Der aktuelle Versetzungserlass ist da. Er findet sich auf der Seite des Schulministeriums OLIVER unter Rechtsgrundlagen. Besonders für die Rückkehrer aus Elternzeit gibt es Neuerungen.  Da diese nicht separat veröffentlicht werden, möchten wir Sie informieren.

Zurück an die alte Schule nach mehr als einem Jahr Elternzeit?

Hierzu finden wir im Erlass folgendes:

„Personen, die Elternzeit und Elterngeld/Elterngeld-Plus in Anspruch nehmen, können auf Wunsch auch nach Ausschöpfung des Bezugszeitraumes gemäß § 4 Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz an die bisherige Schule zurückkehren.“

Anrechnung der Mutterschutzfrist?

Hierzu finden wir im Erlass folgendes:

„Für die Berechnung der Jahresfrist zählen die Beschäftigungsverbote vor und nach der Geburt eines Kindes gemäß §§ 3 Abs. 2 und 6 des Mutterschutzgesetzes mit. Auf Wunsch der Lehrkraft kann das Beschäftigungsverbot (Mutterschutzfrist) ausgenommen werden.“

In beiden Fällen ist es nötig die Sachbearbeiter über den etwa bestehenden Wunsch zu informieren!

05.06.2017: GEW-Programm für einen Sozialindex

Die Studie „Ungleiches ungleich behandeln“ liefert die Grundlage für eine fachpolitische Diskussion über Bildungsgerechtigkeit.

Die Bildungsgewerkschaft GEW hat deshalb ein Programm vorgelegt, dessen Kern die Einführung eines schulbezogenen Sozialindexes zum Ausgleich der spezifischen Benachteiligungen einzelner Schulen in einem schwierigen sozialen Umfeld ist.

mehr Infos 

20.05.2017: Einsatzmöglichkeiten an der Grundschule

Bislang gab es die Möglichkeit eines Einsatzes an einer Grundschule nur für die Lehrkräfte, die auch über ein Lehramt für die Grundschule verfügen. Aufgrund des derzeit massiven hohen Lehrerbedarfs an Grundschulen hat sich das Ministerium entschlossen, KollegInnen ohne Grundschullehramt in Einzelfällen unter bestimmten Bedingungen den Wechsel an die Grundschule möglich zu machen.

Voraussetzungen: Dies wird in der jetzigen Besetzungssituation an Hauptschulen vorwiegend für die KollegInnen möglich sein,

  • die an schließenden Hauptschulen tätig sind

  • deren Schulamt keinen weiteren Bedarf hat und keine anderen Schulformen in der Nähe vorhanden sind

  • die die für die Grundschule notwendigen Fächer studiert haben.

Bei Interesse an einem Wechsel zur Grundschule ist eine vorherige Beratung durch die Schulaufsicht der Grundschule erforderlich.

Abordnung

Für dauerhaft beschäftigte Lehrkräfte, die an die Grundschule wechseln möchten, aber nicht über das Lehramt für die Primarstufe oder das Lehramt GHRGe verfügen, ist ein Wechsel auf dem Wege der Abordnung möglich. Die Höhe der bisherigen Besoldung bleibt für die Dauer der Abordnung bestehen. Auch eine mehrjährige Abordnung ist möglich.

Versetzung

Ein endgültiger Wechsel an die Grundschule ist nur mit einer Versetzung möglich. Dazu ist der nachträgliche Erwerb des Lehramts für die Grundschule notwendig. Dieser Nacherwerb ist für Lehrkräfte der Sekundarstufe I möglich (§ 20 Abs. 9 und § 28 Abs. 4 Lehrerausbildungsgesetz). Lehrkräfte mit dem neuen Lehramt HRSGe oder HRG können im Rahmen einer Einzelfallprüfung das Lehramt erwerben. Für Lehrkräfte mit einem Lehramt der Sekundarstufe II ist kein nachträglicher Lehramtserwerb möglich.

 

04.04.2017: Informationen zu Änderungen beim "Sabbatjahr"

 

Das Sabbatjahr heißt jetzt „Teilzeitbeschäftigung im Blockmodell“. Der Erlass dazu wurde am 21.2.2017 veröffentlicht und gilt für neue Anträge.  

Hier die wichtigsten Informationen in Kürze:

Ø Der Bewilligungszeitraum kann bis zu sieben Jahre umfassen.

Ø Das neue Modell ist flexibler. Ein Halbjahresmodell ist möglich. Die Mindestdauer der Ansparphase und der Ermäßigungs- oder Freistellungsphase beträgt nun jeweils ein Schulhalbjahr.

Ø Die Teilzeitbeschäftigung im Blockmodell beginnt grundsätzlich jeweils am 1. August oder am 1. Februar und endet am 31. Juli oder am 31. Januar. Anträge sind spätestens sechs Monate vor dem gewünschten Beginn der Teilzeitbeschäftigung auf dem Dienstweg der zuständigen Schulaufsichtsbehörde vorzulegen, soweit nichts anderes bestimmt wird. Für das laufende Jahr ist eine Verkürzung der Antragsfrist möglich. 

Ø Das Sabbatjahr kann mehrmals in der Dienstzeit und auch direkt vor Pensions- bzw. Renteneintritt genommen werden.

Ø Eine Teilzeitbeschäftigung aus familiären Gründen im Blockmodell ist möglich. In diesen Fällen kann man mit der Freistellung oder Ermäßigung bereits zu Beginn starten oder diese auch während des Bewilligungszeitraumes nehmen. Eine Beschäftigung unterhalb der Hälfte der Pflichtstunden ist möglich, wird aber für Beamt*innen auf die Beurlaubungshöchstdauer von 15 Jahren angerechnet.

Ø Eine Familienpflegezeit im Blockmodell ist möglich. Die Ermäßigung der Arbeitszeit erfolgt zu Beginn des Bewilligungszeitraums. Die Pflegephase kann bis zu zwei Schuljahren dauern. Die Nachpflegephase ist genau so lang wie die Pflegephase. Die sechsmonatige Antragsfrist kann bei der Inanspruchnahme von Familienpflegezeit im Blockmodell unterschritten werden. In diesem Fall ist eine Antragstellung spätestens acht Wochen vor Beginn notwendig.

Ø Die Alters- und Schwerbehindertenermäßigung richtet sich nach dem tatsächlichen Beschäftigungsumfang in dem jeweiligen Schuljahr/ Schulhalbjahr.

Ø Bei beabsichtigter Ablehnung des Sabbatjahres muss im Einzelfall geprüft werden, ob dienstliche Belange entgegenstehen. Der Personalrat hat dabei ein Mitbestimmungsrecht.

Ø Der Erlass gibt zahlreiche Beispiele für die Verteilung von Arbeits- bzw. Freistellungs- und Ermäßigungsphase. 

27.03.2017: Häufig gestellte Fragen zum Tarifabschluss 2017

Wer erhält die Erfahrungsstufe 6?

Alle diejenigen, die in den Entgeltgruppen 9 bis 15 eingruppiert sind. Für sie wird eine neue Stufe 6 geschaffen. Bisher war nach 10 Jahren die Stufe 5 erreicht, danach gab es nur noch prozentuale Tariferhöhungen auf die Tabelle, aber keine weitere Stufe und damit auch keine weitere Gehaltserhöhung durch weitere Berufserfahrung. Mit der Stufe 6 gibt es nun einen weiteren Gehaltssprung um drei Prozent nach insgesamt 15 Jahren Beschäftigungsdauer bzw. fünf verbrachten Jahren in der Stufe 5.
Für Beschäftigte in der „kleinen“ EG 9 werden zwei Zulagen in Höhe von 53,41 Euro zum 01.01.2018 und von 53,40 Euro zum 01.10.2016 geschaffen. Dies entspricht einer dreiprozentigen Erhöhung der Stufe 4. Diese greift nach fünf verbrachten Jahren in der Stufe 4.

Muss für die Stufe 6 ein Antrag gestellt werden?

Nein, die Übertragung erfolgt automatisch. Sollte die Übertragung in Einzelfällen nicht automatisch erfolgen, so ist darauf zu achten, dass Ansprüche innerhalb der tariflichen Ausschlussfrist von sechs Monaten 37 TV-L)schriftlich geltend gemacht werden, damit die Ansprüche noch rückwirkend gezahlt werden können.

Wer hat einen Anspruch auf Höhergruppierung?
Eine Tabelle, die evt. Ansprüche auf Höhergruppierungen für die entsprechenden Beschäftigtengruppen zeigt, ist mit einem Schreiben des Landesamts für Besoldung und Versorgung (LBV) im September 2015 verschickt worden.

Bis wann kann ein Antrag auf Höhergruppierung gestellt werden und wo?  

Für Höhergruppierungen und Entgeltzulagen, die sich aus dem Tarifvertrag ergeben könnten, wurde ursprünglich eine Frist bis zum 31. Juli 2016 vereinbart. Da diese Frist bereits abgelaufen ist, haben GEW und dbb mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) vereinbart, dass diese Anträge noch bis zum 31. Mai 2017 gestellt werden können.

Der Antrag muss an die zuständige Bezirksregierung bzw. das zuständige Schulamt gestellt werden.

 

02.03.2017: Dienstjubiläum:  Erfreuliche Neuigkeiten

Ende Januar 2017 wurde die neue „Jubiläumszuwendungsverordnung" erlassen. Die Verordnung gilt rückwirkend zum 01.07.2016. Danach erhalten Beamt*innen eine Zuwendung , soweit sie das Jubiläum frühestens am 01.07.2016 begangen haben.
A
ngestellte hatten darauf immer einen tariflichen Anspruch.

Jubiläumsgeld für Beamt*innen:

Dienstzeit von 25 Jahren: 300 €

Dienstzeit von 40 Jahren: 450 €

Dienstzeit von 50 Jahren: 500 €

Aufgepasst! Die Berechnung des Jubiläums ist zwar Aufgabe der Schulbehörden. Doch die eigene Kontrolle ist besser.  Angestellte müssen unbedingt beachten, dass sie das Jubiläumsgeld nur sechs Monate rückwirkend geltend machen können.

Ehrung von Jubilaren auf der Jahreshauptversammlung 2017

 

Ehrung von Jubilaren 2017

Auf der JHV am 16. Februar 2017 in Uedem wurde Brigitte Jochems für 40jährige Mitgliedschaft in der GEW geehrt. Daniela Becker und Gisela Winkelmolen dankte Kreisverbandsvorsitzende Anja Oster für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Mehr Fotos hier

 

20.02.2017: Tarifrunde: Vertretbares Ergebnis nach hartem Ringen – Stufe 6 in Tarifrunde 2017 durchgesetzt

Die Gewerkschaften haben mit den öffentlichen Arbeitgebern der Länder eine Einigung in der Tarifrunde 2017 erzielt. Demnach steigen die Gehälter der öffentlich Beschäftigten in zwei Schritten zum 1. Januar 2017 und zum 1. Januar 2018. Die Laufzeit des Tarifvertrags beträgt 24 Monate. Zudem wird eine neue Erfahrungsstufe 6 für die Entgeltgruppen 9 bis 15 eingeführt.

„Mit der linearen Erhöhung um mehr als vier Prozent und der Einführung der sechsten Erfahrungsstufe wird es spürbare Einkommensverbesserungen insbesondere für die tarifbeschäftigten Lehrkräfte und für den Sozial- und Erziehungsdienst geben. Das ist ein großer Erfolg“, erklärte GEW-Landesvorsitzende Dorothea Schäfer.

 

06.02.2017: Am Donnerstag, 9. Februar 2017: Gemeinsamer Warnstreik in NRW

Mit ihren Kampfmaßnahmen wollen die Gewerkschaften den Druck auf die öffentlichen Arbeitgeber erhöhen, für die nächste Verhandlungsrunde Mitte Februar ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen.
Die GEW NRW ruft daher ihre Mitglieder – gemeinsam mit den DGB-Gewerkschaften ver.di und Gewerkschaft der Polizei (GdP) sowie dem Deutschen Beamtenbund (dbb) – für den kommenden Donnerstag zu einem erneuten landesweiten Warnstreik auf. Am 9. Februar werden sowohl tarifbeschäftigte Lehrkräfte und Sozialpädgog*innen im Landesdienst als auch Hochschulbeschäftigte ihre Arbeit niederlegen. Sie werden zu einer zentralen Demonstration in Düsseldorf mit abschließender Kundgebung vor dem Landtag erwartet. Die Gewerkschaften rechnen mit guter Streikbeteiligung angesichts des Verhaltens der öffentlichen Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde.
mehr dazu auf der NRW Homepage unter www.gew-nrw.de

26.01.2017: Tarifrunde 2017 - Gemeinsam mehr erreichen!

Die Gewerkschaften verhandeln seit dem 18. Januar mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL)über eine Gehaltserhöhung für die Tarifbeschäftigten der Länder. Bisher haben die Arbeitgeber kein akzeptables Angebot vorgelegt. Daher wird für Mittwoch, den 01. Februar 2017 zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, sofern die Arbeitgeber in der zweiten Verhandlungsrunde am 30./31. Januar kein tragfähiges Angebot vorlegen.

Mittwoch, 01.02.2017, Warnstreiks mit Kundgebungen in
  • Bielefeld - mit Andreas Gehrke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Tarif- und Beamtenpolitik

  • Münster - mit Maike Finnern, stellv. Landesvorsitzende

  • Dortmund - mit Sebastian Krebs, stellv. Landesvorsitzender

  • Düsseldorf - mit Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende

  • Köln - mit Klaus-Peter Hammer, Landesvorsitzender GEW Rheinland-Pfalz

Mehr Informationen hier.

Im internen Bereich auf der Homepage der GEW NRW findet ihr / finden Sie unter "Intern" und dort unter "Tarifrunde 2017" gesammelt alle wichtigen Dokumente und Mails zur Tarifrunde.

29.12.2016: GEW Kreisverband unterstützt I.S.A.R. Germany

Übergabe einer Spende von 1000 Euro an I.S.A.R. Germany

Kurz vor Weihnachten überreichte der GEW Vorstand des Kreises Kleve (siehe Bild) eine Spende in Höhe von 1000 Euro an die Geschäftsleitung der I.S.A.R. Germany Stiftung vertreten durch Frau Lesmeister. Die Organisation führt weltweit Hilfseinsätze durch und hat einen Sitz auch in Kleve. Der Schwerpunkt liegt hierbei auf einer Soforthilfe innerhalb weniger Stunden nach einer Katastrophe. Die Arbeit wird von zahlreichen Ehrenamtlichen geleistet und durch Spenden unterstützt. Der Vorstand der GEW dankt allen Mitgliedern, durch die diese Spende erst möglich wurde.

19.12.2016: Das letzte Mal Weihnachtsgeld?

Ab 2017 wird sich durch das neue Dienstrechtsmodernisierungsgesetz etwas ändern, zumindest für die Beamt*innen im Landesdienst. Denn ab dem 1.1.2017 fällt die Sonderzuwendung (Weihnachtsgeld) in alter Form weg. Für Angestellte gilt diese Neuregelung nicht.
Die jährliche Sonderzuwendung wird nun in die monatlichen Bezüge integriert. Das Grundgehalt sowie alle Zulagen und Zuschläge werden ab Januar 2017 entsprechend erhöht. Das soll der Vereinfachung der notwendigen Verwaltungsvorgänge dienen.

Wer also weiterhin das Gefühl haben möchte, zur Weihnachtszeit über einen zusätzlichen Geldbetrag verfügen zu können, muss sich schon privat einen kleinen Weihnachtssparstrumpf anlegen.

14.12.2016: Neufestsetzung der Erfahrungsstufen –  Antrag stellen!

Mit dem Dienstrechtsmodernisierungsgesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, die Erfahrungsstufe auf Antrag neu festsetzen zu lassen. Dies gilt für alle Beamtinnen und Beamte, die vor dem 01.06.2013 bereits eingestellt waren.

Frist unbedingt beachten: Gem. § 91 Abs. 13 LBesG NRW kann bis spätestens zum 30.06.2017 ein Antrag auf Überprüfung der Stufenzuordnung und neue Stufenfestsetzung aufgrund berücksichtigungsfähiger Zeiten gestellt werden. Die neue Stufenfestsetzung erfolgt jedoch frühestens mit Wirkung vom ersten Tag des Kalenderjahres, in dem der Antrag gestellt wurde.

Wer also bis Ende des Jahres 2016 einen entsprechenden Antrag stellt, der hat die Möglichkeit einer rückwirkenden Höherstufung ab dem 01.01.2016.  Mehr Informationen hier.

05.12.2016: Dramatische Personalsituation und ungerechte Bezahlung an unseren Grundschulen

Steuern die Grundschulen über einen längeren Zeitraum auf einen erheblichen Lehrermangel zu? Erschreckende Zahlen aus dem Einstellungsverfahren zum Schuljahresbeginn und den Nachrückverfahren legen dies nahe. Zahlreiche Stellen können mangels Bewerber*innen nicht wieder besetzt werden und laufen leer.

Allein im Kreis Kleve konnten viele Stellen bisher nicht besetzt werden. Eine Vertretungsreserve, die bei Krankheitsfällen und anderen Ausfällen einspringen kann, ist kaum noch vorhanden, befristete Vertretungseinstellungen sind meist nur noch durch Nichterfüller, d.h. durch Personen ohne ein abgeschlossenes Lehramtsstudium, zu besetzen. Auch für den Inklusionsunterricht waren Stellen für sonderpädagogische Lehrkräfte ausgeschrieben. Diese konnten bis heute nicht besetzt werden.

Ein weiterer Grund für den Lehrermangel an Grundschulen ist laut GEW die unfaire Besoldung. Trotz gleicher Ausbildung und gleicher Ausbildungslänge verdienen Grundschullehrer weniger als ihre Kolleginnen und Kollegen an anderen Schulformen. Diese Ungleichheit führt dazu, dass sich Studentinnen und Studenten für finanziell attraktivere Lehrämter entscheiden oder in andere Bundesländer abwandern. Mehr Informationen hier

01.12.2016: Medikamentengabe in der Pause?

Das Schulministerium hat 2016 die Handreichung „Medikamentengabe durch Lehrerinnen und Lehrer“ neu gefasst. Sie ist hier nachzulesen: schulministerium.nrw.de Die Ausführungen sollen als Empfehlung für Schulen dienen und dabei insbesondere den Lehrkräften mehr Rechtssicherheit für ihr Handeln vermitteln.

Lehrkräfte sind nicht verpflichtet, medizinische Unterstützungsmaßnahmen für Schüler*innen durchzuführen.

Im Interesse der Schüler*innen können Lehrkräfte solche Tätigkeiten unter bestimmten Voraussetzungen jedoch freiwillig übernehmen. In diesen Fällen ist eine schriftliche Vereinbarung erforderlich, die im Interesse aller Beteiligten konkret die Unterstützungsmaßnahmen beschreibt. Eltern ist zu verdeutlichen, dass es grundsätzlich bei der elterlichen Sorge für ihr Kind bleibt. Mehr Informationen hier

22.11.2016: Mehr Geld für Grund- und Hauptschulleitungen

Die Landesregierung hat im Zuge der Beratungen für den Landeshaushalt 2017 beschlossen, für Schulleiter*innen an Grund- und Hauptschulen, die bislang nach A12 oder A13 besoldet werden, die Besoldung um eine Besoldungsstufe zu erhöhen.

Wir von der  GEW haben uns seit Jahren für eine deutlich höhere Bezahlung des Leitungspersonals einsetzt und  begrüßen diese überfällige Entscheidung. Ein guter Tag für die Grund- und Hauptschulen. Schließlich ist Schulleitung kein Job nebenher, sondern erfordert echte Managementqualitäten und auch die entsprechende Entlohnung.

Die Landesregierung folgt damit einer der Empfehlungen der „Projektgruppe Schulleitungen“, die diese vor einem Jahr in ihrem Abschlussbericht vorgelegt hat.

Doch es bleibt noch viel zu tun. Wir kämpfen weiter für die Schulen, denn die stellvertretenden Schulleiter*innen werden bisher 'vergessen'.Laut Empfehlung der „Projektgruppe Schulleitungen“, sollte jede Grund- und Hauptschule auch eine stellvertretende Schulleitung oder eine*n Konrektor*in haben. Schulen in der Größenordnung von unter 180 Schulkindern haben derzeit keine Stellvertretung und müssen sämtliche Aufgaben alleine erledigen. Nur 72,4 Prozent der Grundschulen haben aufgrund ihrer Größe Anspruch auf eine stellvertretende Schulleitung, nur zwei Drittel dieser Stellen sind besetzt. Bei den Konrektor*innen an Hauptschulen sieht es noch schlechter aus.

Die GEW im Kreis Kleve wird wie in der Vergangenheit auf die bestehenden Missstände hinweisen, bis sich die Lage verbessert.

 03.11.2016: JA 13 – Grundschullehrer*innen machen mobil

Das Motto „Kleine Kinder, kleines Gehalt. Große Kinder, großes Gehalt.“ hat sich längst überlebt. Grundschullehrer*innen werden dennoch nur nach A 12 besoldet – anders als beispielsweise ihre Kolleg*innen in der Sekundarstufe II, die eine Besoldung nach A 13 Z erhalten. Um diesen Unterschied zu verdeutlichen, wendet die GEW nun das Prinzip des Equal Pay Day auf Grundschullehrer*nnen in NRW an: Die letzten fünf Wochen jeden Jahres arbeiten sie demnach unbezahlt.

Die Fachgruppe Grundschule der GEW NRW macht mobil und schafft Öffentlichkeit für eine faire Besoldung. Die GEW NRW beteiligt sich an der bundesweiten Kampagne

„JA 13! – weil Grundschullehrer *innen es verdienen“.

Damit wird die Bedeutung der Arbeit von unseren Grundschullehrer*innen unterstrichen und eine faire Besoldung angemahnt.

Unsere Aktion in:
Düsseldorf: 23.11.2016, ab 15.00 Uhr -

vor der Bezirksregierung, Cecilienallee 2, 40474 Düsseldorf

Die GEW bittet alle Kolleg*innen, sich an den Aktionen zum Equal Pay Day zu beteiligen. Mehr Informationen hier

02.11.2016: Die neue Höchstaltersgrenze ist verfassungsgemäß

Mit der zum 31.12.2015 in Kraft getretenen gesetzlichen Neuregelung der Höchstaltersgrenze hat die Landesregierung Konsequenzen gezogen und mit dem neu eingefügten § 15 a  Landesbeamtengesetz NRW die Altersgrenze von 40 auf 42 Lebensjahre zuzüglich Hinausschiebensgründe heraufgesetzt.

Nun hat das Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 11.10.2016 – 2 C 11.15 – entschieden, dass die neue Regelung verfassungsgemäß ist und auch nicht gegen das Europarecht verstößt.

16.09.2016: Lehrerstellen an Grundschulen auch im Kreis Kleve unbesetzt

Leider konnten viele Lehrerstellen in der letzten Einstellungsrunde im Regierungsbezirk Düsseldorf und auch im Kreis Kleve nicht besetzt werden. Hinzu kommen eine hohe Anzahl von Vertretungsstellen, die mit nicht ausgebildeten Lehrkräften besetzt werden konnten, Erkrankte, Schwangere, nicht besetzte Schulleiterstellen, kommissarische Schulleitungen …..

All dies führt zu einem hohen Arbeitsdruck  für die Lehrer*innen an unseren Schulen. Eine hohe Anzahl bezahlter Mehrarbeitsstunden, unbezahlte Mehrarbeit in unbekanntem Umfang, Unterrichtsausfall und kontinuierlich steigende Belastungen am Arbeitsplatz  sind die Folgen. In dieser akuten Notlage bittet Staatssekretär Hecke die Schulleitungen, Kolleg*innen ihrer Schule dafür zu gewinnen, Teilzeitverträge aufzustocken oder die Lebensarbeitszeit zu verlängern.

Achtung: Diese Notmaßnahmen sollen nur mit dem Einverständnis der betroffenen Lehrer*innen und unter der Voraussetzung der Freiwilligkeit umgesetzt werden. Mehr Informationen hier

21.06.2016: GEW bei Personalratswahlen erfolgreich

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft verzeichnet erfreuliche Zugewinne bei den diesjährigen Personalratswahlen.

 

In ihren Hochburgen bei Förderschulen sowie Gesamt- und Sekundarschulen hat die Bildungsgewerkschaft ihre bisherigen Mehrheiten eindrucksvoll behaupten können.

Im Bereich der Hauptschulen hat die GEW erstmals die absolute Mehrheit der Sitze im Hauptpersonalrat errungen, zugleich konnte in den meisten Bezirkspersonalräten der Vorsprung ausgebaut werden.

In den anderen Schulformen ergaben sich nur geringe Änderungen, die keine Auswirkung auf die jeweiligen Mehrheitsverhältnisse hatten.

Das GEW-Grundschulteam im Kreis Kleve wird weiterhin mit 5 von 11 Sitzen im örtlichen Personalrat beim Schulamt vertreten sein.

Fotos vom GEW-Fest am 3. Juni 2016  hier

Personalratswahlen 2016

Gewerkschaft wirkt - Unter diesem Motto geht die GEW in die anstehenden Personalratswahlen.  Unterstützen Sie die Gewerkschaft. Geben Sie Ihren GEW-Personalrätinnen und GEW-Personalratsräten bis zum 15.06.2016 Ihre Stimme bei den Wahlen. Alle Beschäftigten in der Grundschule haben 3 Stimmen: Für den örtlichen Personalrat, den Bezirks- und den Hauptpersonalrat. In allen anderen Schulformen haben allen Beschäftigten 2 Stimmen für Bezirks-und Hauptpersonalrat.

Unsere Kandidaten für den Personalrat Grundschule beim Schulamt Kleve:

Kandidaten für den örtlichen Personalrat GS

Hier gehts zum Flyer

10.03.2016: Bessere Unterstützung für schulische Integration im Kreis Kleve - Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums ist notwendig

Die Zahl der Familien sowie der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, die aus Krisengebieten und EU- Mitgliedsländern zugezogen sind, ist auch im Kreis Kleve noch einmal deutlich angestiegen. Anja Oster und Corinna Engfeld, die beiden Vorsitzenden des GEW Kreisverbandes Kleve, sehen große Herausforderungen und Belastungen, die momentan auf die Schulen zukommen. Schon zu Beginn des Jahres erreichten die GEW Anrufe aus verschiedenen Kollegien. Vor allem die Größe und Zusammensetzung der Gruppen, die Lehrerversorgung, der Umgang mit nichtalphabethisierten Kindern und die mangelnden Möglichkeiten der Anschlussförderung wurden als Problem benannt. „Unsere Schulen stehen vor größten Herausforderungen, den Unterricht für die ständig wachsende Zahl von zugewanderten Kindern zu organisieren. Dafür brauchen wir bessere Bedingungen: Räume, Personal, Material. Auch sollten wir uns nicht länger gegen ein Kommunales Integrationszentrum sperren“, so Oster. mehr

Zur Notwendigkeit der Einrichtung eines KI eine Stellungnahme von Walter Seefluth aus seiner Erfahrung in einem Flüchtlingsprojekt: Seit Juni 2015 habe ich mich in der Flüchtlingspolitik engagiert. Ende August wurde das Flüchtlingsprojekt Geldern-Pont ins Leben gerufen.Dort kümmert sich eine Gruppe von 15 Ehrenamtlern um die Betreuung von 26 Männern, die im THW-Heim in einer Gemeinschaftsunterkunft leben.Zur Arbeit gehör(t)en Fußballangebote, Sprachkurse, Begleitung zu Ämtern, Ärzten, Arbeitsvermittlung, Hospitationen, Praktika, Vorbereitung auf die Führerscheinprüfung, gesellschaftliche Aktivitäten, gemeinsames Essen u.a.Unterstützung bekommen wir vom VfL Pont, der Katholischen Kirche, der Caritas, dem Internationalen Bund, städtischen Fachkräften und vielen Personen und Betrieben, die Geld oder Sachen spenden.Trotzdem bemängeln wir fehlende Koordination, es fehlt in Geldern ein Integrationskonzept. Dies gilt für Kreis, Land und Bund gleichermaßen.Hinzu kommen die bürokatischen Hürden. Wir erleben, wie die Männer verzweifeln, weil die Registrierung nicht läuft.Wir selber warten auf einen Bescheid des BaMF, um möglichst im Anschluss an den Sprachkurs einen Integrationskurs durchführen zu können. Aber der Antrag auf Zulassung als Leiter eines Integrationskurses wird seit 3 Monaten nicht behandelt, weil wir ehrenamtlich arbeiten. Somit können wir nicht planen und den Asylbewerbern eine Perspektive geben. Ein KI würde unsere Arbeit erheblich erleichtern. Versuchen Sie einmal einen Kostenträger für die Führerscheinprüfung von Asylbewerbern zu finden oder Abschlüsse an syrischen Schulen oder in Berufen anerkennen zu lassen. Dann werden Sie nicht nur in dieser, auch bei vielen anderen Fragen die Einrichtung eines KI für eine erfolgreiche Integrationsarbeit für dringendst erforderlich halten. Brief

23.01.2016: Besoldung der Lehrkräfte in NRW verfassungswidrig

Ein im Auftrag der GEW NRW verfasstes Gutachten belegt,dass die unterschiedliche Besoldung gleichwertiger Lehrämter verfassungswidrig ist. Die bisherige Besoldung der Lehrkräfte orientiert sich an der alten Lehrerausbildung und stuft lediglich die Lehrkräfte an Gymnasien, Berufskollegs und der S II der Gesamtschulen in den höheren Dienst (Eingangsbesoldung A 13) ein.

Die GEW NRW kämpft für eine gerechte Besoldung und fordert Landesregierung und Landtag auf, zeitnah gesetzgeberisch initiativ zu werden, um die in Teilen verfassungswidrige Besoldung der Lehrerinnen und Lehrer zu korrigieren.

Mehr Informationen finden Sie hier

15.01.2016: Wichtige Informationen:

Neue Höchstaltersgrenze für Beamte:

Seit 2016 gilt die neue Höchstaltersgrenze von 42 Jahren für eine Verbeamtung. Auch die Anerkennung von Zeiten für Kindererziehung wird nun wesentlich großzügiger gehandhabt. Es könnte sich in bestimmten Fällen lohnen, einen neuen Antrag auf Verbeamtung zu stellen.

 

Altersteilzeitregelung entfristet:

Lange erwartet, jetzt Gesetz geworden: Altersteilzeit ist für Lehrkräfte im Beamtenverhältnis nun unbefristet möglich, so dass Sie diese ab dem 60. Lebensjahr beantragen können. Mehr Informationen hier

 

28.12.2015: Mein Kind ist krank! Was tun? - Freistellungsmöglichkeiten für die Betreuung

Väter und Mütter kommen schnell in Bedrängnis, wenn der Nachwuchs krank ist. Wir informieren über die Möglichkeiten zur Freistellung bei Erkrankung eines Kindes, das nach ärztlichem Attest der Pflege bedarf und für das keine andere im Haushalt lebende Person für die Betreuung zur Verfügung steht. Sie gelten für nichtbehinderte Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Beachten Sie bitte, dass die Ansprüche teilweise für Angestellte und Beamte unterschiedlich sind. Info

28. 11. 2015: Ergebnisse der GEW-Schulbefragung 'Inklusion': Derzeitige Rahmenbedingungen gefährden den Erfolg der schulischen Inklusion

Seit dem Schuljahr 2014/2015 setzen engagierte Kolleginnen und Kollegen an den Schulen in NRW das 9. Schulrechtsänderungsgesetz um und  unterrichten Schüler*innen mit und ohne Behinderungen gemeinsam. Andere hatten bereits zum Teil langjährige Erfahrungen mit Gemeinsamem Lernen und setzen dies nun unter den neuen gesetzlichen Vorgaben fort. Nun ist Zeit für ein erstes Fazit. Wie sieht es aus mit der schulischen Inklusion in NRW? Was läuft gut, wo muss nachgesteuert werden? Dabei sind die Erfahrungen der Expert*innen vor Ort von besonderem Interesse. Wir informieren Sie über die Ergebnisse der Online-Schulbefragung, die die GEW in NRW durchgeführt hat, um die Umsetzung der schulischen Inklusion in NRW zu analysieren. Die große Bereitschaft zur Unterstützung hat dazu geführt, dass wir repräsentative Ergebnisse erhalten haben.

Mit den Ergebnissen können wir unsere Forderungen nach mehr Ressourcen und Unterstützung gegenüber dem Schulministerium bekräftigen!

Alle Infos zur Befragung finden sich hier im Netz:
http://www.gew-nrw.de/index.php?id=3259
Den Flyer mit der Zusammenfassung der Ergebnisse gibt es hier:
http://www.gew-nrw.de/fileadmin/download/Bildung_Politik/Inklusion/Schulbefragung_Inklusion_neu.pdf

20. 10. 2015: Basiselterngeld, Elterngeld Plus oder Partnerschaftsbonus - ab 1. Juli haben Mütter und  Väter die Qual der Wahl mehr im ausführlichen Info
Sportunterricht- Erlass zur Sicherheitsförderung
Mit Schreiben vom 22. September 2015 hat die GEW Herrn Staatssekretär Hecke wegen der vielfältigen Probleme bei den Qualifizierungsmaßnahmen für den Sportunterricht angeschrieben. Das sind die Antworten.  mehr im ausführlichen Info

18. 09. 2015: Kein Handlungszwang für Tarifbeschäftigte!

Schulministerium (und LBV) informieren derzeit über ihre Anwendung des zwischen der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) und dem dbb Beamtenbund (Mitgliedsverbände VBE, PHV, lehrer NRW, VLBS und VLW) geschlossenen Tarifvertrages über die Eingruppierung und die Entgeltordnung (TV EntgO-L), der am 1. August 2015 in Kraft getreten ist.
Die GEW hat diesen Tarifvertrag nicht abgeschlossen und lehnt ihn aus guten Gründen ab, da er u.a. Verschlechterungen in der Eingruppierung für einige Lehrkräfte und anderes pädagogisches Personal an Schulen enthält. Daher gilt dieser Tarifvertrag unmittelbar nur für Mitglieder des dbb.
Da die Information des Arbeitgebers aus Sicht der GEW zur Verunsicherung beiträgt und einen nicht gegebenen Handlungszwang suggeriert, verweisen wir alle Tarifbeschäftigten auf das Infoblatt der GEW.

 

10. 09. 2015: Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

Auf der JHV am 10.09.2015 wurde Anja Oster zur Vorsitzenden des GEW-Kreisverbandes Kleve gewählt, Corinna Engfeld zu ihrer Stellvertreterin. Sie dankte ihrem Vorgänger Walter Seefluth, der durch langjährige Arbeit das Gesicht des Kreisverbandes geprägt hat. Liselotte Schneider wurde für 50 Jahre Mitgliedschaft in der GEW geehrt. 

Ausführlicher Bericht

 

2. September 2015: SchulleiterInnen von Grundschulen als Dienstvorgesetzte

Die Dienstvorgesetztenaufgaben der Schulleiterinnen und Schulleiter an Grundschulen haben sich zum 1. August 2015 geändert.

Nach zwei Jahren wird nachvollzogen, was an anderen Schulen bereits seit 2013 gilt. Diese neuen Aufgaben für Schulleiterinnen und Schulleiter haben auch neue Aufgaben für die Lehrerräte zur Folge.
Die zusätzlichen Aufgaben unterscheiden sich bei Beamtinnen und Beamten bzw. Tarifbeschäftigten an Ihrer Schule inhaltlich nicht. Die Begrifflichkeit ist allerdings unterschiedlich, da die Rechtsquellen nicht gleich sind.
mehr in ausfürlichem Info

 

19. August 2015: Info: Wie ist das mit der Altersermässigung? Ausführliches Info

8. Juni 2015: Höchstaltersgrenze für die Verbeamtung 

Bereits im April hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass die laufbahnrechtliche Altersgrenze in NRW mit dem Grundgesetz unvereinbar ist.

Nach dem BVerfG-Urteil sollten diejenigen Tarifbeschäftigten unbedingt handeln, deren Einstellung in den Schuldienst des Landes NRW bzw. genauer, das Angebot eines unbefristeten Arbeitsvertrages noch nicht länger als ein Jahr zurückliegt, da sonst die Nichtverbeamtung bestandskräftig werden könnte, d.h. mit Rechtsmitteln grundsätzlich nicht mehr angreifbar wäre.

Wer dies verhindern will, muss innerhalb der Jahresfrist seit Einstellung (bzw. Bekanntgabe, dass nur ein Tarifbeschäftigungsverhältnis abgeschlossen werden soll) Klage vor dem Verwaltungsgericht erheben. Wenn z.B. die Einstellung im August 2014 erfolgt ist, muss bis spätestens Ende Juli 2015 eine Klage bei dem Verwaltungsgericht anhängig gemacht werden. Soweit noch genügend Zeit bis zum Klagefristende verbleibt, sollte zunächst ein schriftliches Aufforderungsschreiben mit einmonatiger Fristsetzung an die Bezirksregierung gerichtet werden. Das entsprechende Musterschreiben stellen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Achtung: Das Aufforderungsschreiben wahrt nicht die Klagefrist! Ausführliches Info

 

6. Mai 2015: 2014 mehr Schüler ohne Hauptschulabschluss im Kreis Kleve

Im Jahr 2014 gingen 3452 Schülerinnen und Schüler von den allgemeinbildenden Schulen im Kreis Kleve ab, 230 von ihnen ohne Hauptschulabschluss. Dies entspricht einem Anteil von 6,7%, eine Steigerung von 1,2% gegenüber 2013. Landesweit haben mehr Schüler die Schulen ohne Hauptschulabschluss verlassen. Die Quote stieg von 4,4% auf 5,5%. Damit liegt aber der Anteil im Kreis Kleve wieder einmal höher und erreicht fast das Niveau von Duisburg.mehr

30. März 2015: GEW  setzt sich weiter für Integration ein - Fortbildung am 12. Mai 2015

Gerade haben CDU, FDP und AfD  mit fadenscheinigen Argumenten ein „Kommunales Integrationszentrum(KI)“ abgelehnt. „Es ist daher nicht verwunderlich, dass diese drei Parteien bis heute nicht einmal auf den Antrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zur Errichtung eines KI geantwortet oder ein Gespräch gesucht haben. In einem Meinungsaustausch hätte man sich näher kommen können.

Da die Probleme in den Kindertageseinrichtungen, an den Schulen, bei derJugend- und Erwachsenenbildung nicht weniger sondern aufgrund der erwarteten Zunahme von Asylanten und Migranten steigen werden, bietet die GEW am 12.5.15 um 15 Uhr in der Hanns-Dieter-Hüsch Verbundschule in Uedem eine Informations-und Fortbildungsveranstaltung an zum Thema: „Was tun? – Sie sind da! – Ressourcen für Kinder aus der Zuwanderung“.mehr

Einladung zur Fortbildung am 12.05.2015

12. März: Warnstreik und Demonstration in Düsseldorf

Auch aus dem Kreis Kleve beteiligten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen am Warnstreik und der Demonstration in Düsseldorf. Unter anderem waren Tarifbeschäftigte von der Realschule Kevelaer (Bild links), der Rheinschule Rees (Bild rechts), der Wilhelm-Frede-Schule Rindern und der Sekundarschule Kleve unter den ca. 10000 Teilnehmern.

3. März 2015: Warnstreik der Tarifbeschäftigten im Schuldienst auch im Kreis Kleve

Vier angestellte Lehrerinnen und Lehrer der Wilhelm-Frede-Schule Rindern und drei von der Rheinschule Rees haben sich heute am ersten Warnstreik der Tarifrunde 2015 beteiligt. Zusammen mit mehreren solidarischen Rentnern und Pensionären aus dem Kreis nahmen sie an der von der GEW organisierten Demonstration in Duisburg mit ca. 500 Teilnehmern teil. 

Zentrale Forderung war, die Ungerechtigkeit bei Bezahlung der tarifbeschäftigten gegenüber den beamteten Lehrkräften zu beseitigen, in erster Linie durch eine entsprechende Lehrer-Entgeltordnung (L-Ego). Vor den Geschäftsstellen von SPD und Grünen wurden übergroße „Lego-Steine“ zur Verdeutlichung dieser Forderung niedergelegt und zur Erinnerung an Versprechen dieser Parteien in den  vergangenen Jahren.

Am nächsten Warnstreik am Donnerstag,12.03.2015, werden sich zumindest an diesen beiden Schulen noch weitere Lehrkräfte beteiligen. An diesem Tag findet auch eine Demonstration als gemeinsame Veranstaltung von DGB und Beamtenbund in Düsseldorf statt, so dass es wohl auch an weiteren Schulen im Kreis Kleve zu Unterrichtsausfall kommen wird. Weitere Informationen

 

1. März 2015: Stellungnahme zur Ablehnung der Einrichtung eines „Kommunalen Integrationszentrums“  durch den Kreis Kleve

Im Kreisausschuss am 26.2.15 haben CDU und FDP gegen die Stimmen von SPD,Grünen, AfD/MH (LIPI nicht stimmberechtigt) die Einrichtung eines KI abgelehnt.
In einer ausführlichen Stellungnahme setzt sich die GEW Kleve mit den Argumenten insbesondere des Landrates und der CDU für die Ablehnung auseinander:
Der Faktencheck beweist, dass die Haltung von CDU/FDP kaum nachzuvollziehen ist. Es wäre schade, wenn es hier nur um Machtausübung gehen sollte. Das haben die Kinder, Jugendlichen, Lehrkräfte und ErzieherInnen nicht verdient. Denn gerade die letzte Untersuchung im "Chancenspiegel" hat wie alle vorher bewiesen, dass die Chancengerechtigkeit in der Bildungspolitik des Kreises stark verbesserungswürdig ist. Stellungnahme zur Ablehnung des KI

2. Februar 2015: Sprachprobleme ohne Integrationszentrum im Kreis kaum lösbar

Landrat, Städte und Gemeinden im Kreis Kleve  lehnen ein Kommunales Integrationszentrum bisher ab.  Dabei sprechen immer wieder neue Zahlen dafür, die 270000 € und das dafür bereitgestellte Personal des Landes anzunehmen.  Auf der Basis der Daten vom März 2014 hat IT.NRW eine Übersicht  über das Sprachverhalten  von Kindern in Kindertagesstätten herausgegeben. Die Zahlen sind alarmierend. Immer mehr Kinder im Kreis Kleve leben in Familien, bei denen vorrangig kein Deutsch gesprochen wird: Fast jedes dritte Kind unter 3 Jahren in einer Kindertagespflege im Kreis kommt aus einer Familie, in denen vorrangig kein Deutsch gesprochen wird oder ein Elternteil ausländischer Herkunft ist. In dieser Gruppe ist die Anzahl von 321 auf 485 Kinder gestiegen. Bei den 3-6jährigen sind es sogar 2964 Kinder oder mehr als 41%! mehr

31. Januar 2015: Umwandlung von Bekenntnisschulen wird erleichtert

Im Dezember haben die Regierungsfraktionen, SPD und Grüne, eine Gesetzesvorlage in den Landtag eingebracht, die eine Umwandlung von Bekenntnisschulen erleichtern soll. Eine Anhörung zu dem Thema wird in dieser Woche durchgeführt. Die bisher auch von den Kirchen vorgelegten Stellungnahmen stimmen der Gesetzesvorlage zu. So wird die Änderung zum kommenden Schuljahr 2015/16 in Kraft treten. Die GEW Kreisverband Kleve  begrüßt das Einvernehmen besonders mit den Kirchen ausdrücklich. So ist eine Schulentwicklung vor Ort ohne Konflikte möglich. Ein „Schulkampf“ um den Erhalt der Bekenntnisschulen kann so vermieden werden. mehr

26. Januar 2015: Sportunterricht an den Grundschulen im Kreis gefährdet

Grundschullehrkräfte nicht nur im Kreis Kleve erteilen vielfach fachfremd Sportunterricht. Dies ist seit dem 1.12.14 nicht mehr möglich, wenn sie „die fachlichen Voraussetzungen“ nicht besitzen. So steht es in einem Erlass vom 26.11.14. „Natürlich ist die Sicherheit der Kinder wichtig, und ich denke, die Kolleginnen und Kollegen haben in der Vergangenheit verantwortungsvoll gehandelt.  Sie haben die fehlende personelle Ausstattung ausgeglichen, um den Kindern Spaß und Freude in einem beliebten Fach zu ermöglichen“, erklärt Walter Seefluth GEW. Wer demnächst Sport unterrichten soll, steht in den Sternen. Denn ein Übungsleiterschein „C“ soll nicht ausreichend sein, eine staatliche Lehreraus- und Fortbildung oder eine Hochschulqualifikation müssen erworben werden. Ein Programm des Landes zur Weiterqualifizierung ist nicht zu erkennen. mehr

 

19. Januar 2015: Qualität der Qualitätsanalysen an Schulen überprüfen

Die Qualitätsanalyse  der Schulen in NRW ist neu geordnet worden. Ob sie ihre Ziele besser erfüllt als vorher, darf bezweifelt werden. Dies wurde bei der Anhörung von Experten zu diesem Thema offensichtlich. Zwar wurde der „Datenfriedhof“ von 21 auf 4 Punkte verringert, aber an der notwendigen, nachhaltigen Unterstützung wird es wahrscheinlich weiter fehlen. Das Bildungswesen in NRW ist unterfinanziert, mehr Geld und damit Personal sind nicht vorhanden. Ein Blick zu unseren Nachbarn in den Niederlanden mit einer ähnlichen großen Einwohnerzahl  zeigt, was notwendig ist: Dort  wird das 5-fache an Geld für die Fortbildung ausgegeben, 3500 Vollzeitkräfte tragen zum Gelingen bei! Dem stehen in NRW  650 Ausgleichsstellen für Teilzeit -Moderatoren gegenüber. In NRW sollte das Schulministerium endlich erkennen, dass die Probleme der Qualitätsentwicklung an den Schulen nicht durch Papiere und Zahlen gelöst werden, sondern durch Personen, die helfen. mehr

13. Januar 2015: GEW Kleve im Gespräch mit Willibrord-Gymnasium Emmerich 

NRZ-Artikel vom 13.01.2015

5. Januar 2015: Zuwanderungsstatistik bestätigt Notwendigkeit eines Integrationszentrums

Das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales hat gerade die Auswanderungs- und Integrationsstatistik 2014 herausgegeben. Die Zahlen begründen deutlich die Notwendigkeit eines „Kommunalen Integrationszentrums“ (KIZ) im Kreis Kleve: 36 000 Ausländerinnen und Ausländer leben bei uns, davon 32500 aus Europa. Neben den vielen Niederländern, die nicht besonders aufgeführt wurden, bilden 8000 Polen, 1450 Türken und 900 Italiener die größten Gruppen. 3450 Menschen kommen aus dem außereuropäischen Ausland, 775 aus Afrika, 2116 aus Asien, 13 aus Australien und 387 aus Amerika. 22000 Deutsche im Kreis Kleve haben einen Migrationshintergrund.

Auch wenn  Landrat, CDU und FPD den Antrag der GEW Kleve auf Errichtung eines KIZ ignorieren, sollten sie die Statistik intensiv lesen. Es fällt ohnehin schwer nachzuvollziehen, die 270000 € vom Land für diese Maßnahme ohne Begründung abzulehnen. mehr

Dazu: Pressemitteilung vom 12.11.2014 (siehe unten)

Dazu: Lokalkompass: SPD will Kommunales Integrationszentrum im Kreis Kleve schaffen

17. Dezember 2014: Gymnasien und Gesamtschulen im Kreis personell am besten ausgestattet

Nicht nur im Kreis Kleve sind die Zahlen für die Gymnasien mit Ausnahme der Gesamtschulen besser als für die anderen Schulformen der Sekundarstufe. So stehen einem Stellenbedarf von 466 Stellen eine Personalausstattung von 480 bei den Gymnasien gegenüber. An den Gesamtschulen ist das Verhältnis mit142 zu 147 ebenfalls positiv. Ganz anders sieht es bei Hauptschulen und Berufskolleg aus: Die Hauptschulen sind mit 6 Stellen, Bedarf 258 und Ausstattung 252, die Berufskollegs sogar mit 17 Stellen, 296 zu 281, unterbesetzt. Real- und Sekundarschulen weisen ausgeglichene Zahlen,262:262 bzw. 83:82 auf. mehr

11. Dezember 2014: Kreis Kleve im „Chancenspiegel“ unten

Gerade veröffentlicht wurde der „Chancenspiegel 2014“. Eine Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung zur Chancengerechtigkeit und Leistungsfähigkeit der deutschen Schulsysteme. Zum ersten Mal wurden nun auch die Daten regionalisiert. Dabei schnitt der Kreis Kleve, wie auch in den meisten wissenschaftlichen Studien vorher, wieder einmal schlecht ab. Er wurde der unteren Zertifikatsgruppe zugeordnet, dies  gilt auch für die Gerechtigkeitsdimension „Durchlässigkeit“. Das Ergebnis ist ernüchternd! Es zeigt, dass die Bildungschancen von Kindern im Kreis Kleve immer noch schwächer sind als in vergleichbaren Kreisen. mehr

 

2. Dezember 2014: Kein „Gemeinsames Lernen“ an den Gymnasien im Kreis Kleve?

Im November veröffentlichte die GEW das „Bochumer Memorandum“. Anhand von 10 Indikatoren wird darin die Effektivität des Bildungspolitik des Landes Nordrhein-Westfalen überprüft. Das Ergebnis fiel „ernüchternd“ aus: Kaum ein Ziel wurde erreicht.

Der „Ausbau des inklusiven Schulsystems“ in NRW ist einer der 10 Punkte, die begutachtet wurden.  Es wurde festgestellt, dass nach der Grundschulzeit hauptsächlich an Haupt- und in der Folge an Sekundar- oder Gesamtschulen das „Gemeinsame Lernen“ angeboten wird. An den Gymnasien des Landes liegt der Satz bei lediglich 1,2 %.Die GEW im Kreis Kleve hat diese Zahlen mit denen vor Ort verglichen. 

Ausweislich der Zahlen des Bildungsbüros vom September 2014 wurde kein Kind mit Beeinträchtigungen in diesem Schuljahr in die Klasse 5 eines Gymnasiums aufgenommen. In den fünften Klassen aller Gymnasien im Kreis findet kein „Gemeinsames Lernen“ statt. Das ist ebenso ernüchternd wie das Ergebnis im Land. mehr

 

12. November 2014: GEW Kreisverband Kleve beantragt Errichtung eines Kommunalen Integrationszentrums im Kreis Kleve

Es findet sich ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte der Kommunalen Integrationszentren (KIZ) von NRW, wenn es um den Kreis Kleve geht. Dabei könnte bei der Errichtung eines KIZ im Kreis Kleve die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer im Kreis erheblich erleichtert werden:

  • Die kommunalen Integrationszentren machen ergänzende Angebote zur Qualifizierung der Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen, in Schulen und in sonstigen Bildungseinrichtungen hinsichtlich einer Förderung von Kindern mit Migrationshintergrund sowie einer Zusammenarbeit mit zugewanderten Eltern.“ (§ 7,2 des Gesetzes zur Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe und Integration in NRW vom 8.2.12)

  • Personalkostenzuschüsse

  • Entwicklung und Erprobung innovativer Konzepte von Spiel-,Lehr und Lernmaterialien

  • Elternbildung und Elternarbeit im Elementarbereich

  • Interkulturelle Kompetenz und Arbeit im Vereinswesen

  • Sprachförderung

  • Entwicklung und Ausschöpfung von Bildungspotenzialen.

Antrag der GEW KV Kleve

 

Weitere Infos:

Presseerklärung der AG der Kommunalen Spitzenverbände NRW vom 21.102014

IT-NRW: Bevölkerung in NRW am 09.05.2011 nach dem Migrationsstatus

KIZ-Flyer

KIZ-Erlass

Integrationskonzept des Hochsauerlandkreises

 

Dazu auch: RP-Online: GEW kritisiert Stadt nach Adelheid-Hilferuf (Geldern)

4. November 2014: Versorgungsbescheide überprüfen!

Pensionäre, in der Regel Lehrerinnen, die vor 2009 in den Ruhestand getreten sind und für eine bestimmte Dauer in Teilzeit gearbeitet haben, sollten ihren Versorgungsbescheid überprüfen lassen

In diesen Bescheiden wurden mit einer entsprechend der Teilzeit errechneten „Quotelung“ u.a. die Ausbildungszeiten geringer bewertet als bei Vollzeitbeschäftigten. Diese zusätzliche Kürzung für Teilzeitbeschäftigte wurde bereits 2008 für verfassungswidrig erklärt. 2012 hat das Bundesverwaltungsgericht das Landesamt für Besoldung und Versorgung (LBV) aufgefordert, die neue Regelung auch rückwirkend für Fälle vor 2008 umzusetzen. Möglicherweise findet  das LBV nicht alle „Altfälle“. Deshalb sollten Betroffene selber aktiv werden, wenn schon die Zeiten für Studium und Vorbereitungszeit nicht mit der tatsächlichen Dauer berechnet sind. Im Einzelfall können Nachzahlungen von 5000 € oder mehr anstehen. Daher lohnt ein Brief an das LBV mit der Bitte, den Versorgungsbescheid unter Hinweis auf den Beschluss des Bundesverwaltungsgerichtes vom 25.10.1012 zu korrigieren. Info

31. Oktober 2014: Männerquote in den Schulen?

Über eine Frauenquote wird viel und intensiv diskutiert. In den Schulen stellt sich die Frage, ob dort nicht bald einer Männerquote eingeführt werden muss. Denn landesweit sank der Männeranteil während er letzten zehn Jahre laut dem Statistischen Landesamt in allen Schulformen. Im Kreis Kleve ist dies nicht anders: Gleich um 6 % von 37,3 % auf 31,3 % sank die Männerquote bezogen auf alle Schulformen! mehr

20. Oktober 2014: Unterrichtsausfall gemessen, wieder zum Vergessen!

In den letzten beiden Septemberwochen wollte die nordrheinwestfälische Schulpolitik wieder einmal wissen, wie viel Unterricht an den Schulen des Landes ausfällt. 600 Schulen von 6200 in NRW wurden in einer Zufallsprobe ausgelost, vierzehn Tage lang mussten die Leitungen mit viel Arbeitsaufwand den möglichen Ausfall dokumentieren. Wenn dreieinhalb Wochen nach den Sommerferien Daten über den Unterrichtsausfall erhoben werden, kann sicher davon ausgegangen werden, dass dies nicht dem Jahresdurchschnitt entspricht. Die Kosten hätte man besser eingespart und dafür zusätzliche Lehrer eingestellt. mehr

5. Oktober 2014: Bald auch im Kreis Kleve schulpsychologische Krisenbeauftragte?

Im Kreis Kleve gibt es schon lange einen schulpsychologischen Dienst. Drei Schulpsychologinnen beraten, unterstützen und helfen Eltern, Schülern Lehrern in vielfältiger Weise. Geht es nach den „Empfehlungen zu Strukturen, Aufgaben und Verfahrensweisen des schulpsychologischen Krisenmanagements“ kommt weitere Arbeit auf sie und den Kreis zu. Zwar war Krisenintervention bisher schon im Angebot, doch nun soll das Krisenmanagement ausgebaut werden. Dazu werden eine Schulpsychologin als Krisenbeauftragte und eine weitere als Stellvertreterin benannt. Diese binden sich aktiv in die Netzwerke der Jugendhilfe, Erziehungsberatungsstellen und sonstigen örtlichen Angebote ein. mehr

 

29. September 2014: Jedes vierte Kind im Kreis mit Migrationshintergrund

Im Kreis Kleve lebten im Jahr 2011 fast 40000 Kinder unter 14 Jahren, davon wiesen etwas mehr als 10000, also ein Viertel, einen Migrationshintergrund auf. Dies geht aus den Zahlen hervor, die IT.NRW jetzt veröffentlicht hat. Im Vergleich zu den Zahlen in Gesamt-NRW stellt sich die Situation hier erheblich besser dar. Denn in NRW und dem Regierungsbezirk Düsseldorf hat bereits jedes dritte Kind Eltern mit mindestens einem Teil von ausländischen Staatsbürgern. mehr

 

20. September 2014: Behinderte in Geldern ohne freie Schulwahl

Mehr als eine Viertelmillion bekommt die Stadt Geldern vom Land NRW in den nächsten drei Jahren als „Inklusionspauschale“. Dieses Geld kann ohne Verwendungsnachweis als Belastungsausgleich für Schulen verwandt werden, die Kinder mit Förderbedarf unterrichten. In Geldern sind dies die Albert-Schweitzer-Grundschule und die gerade angelaufene Sekundarschule. Alle anderen Schulen haben – wie es zu lesen steht- „aktuell kein Interesse …, inklusive Schule zu werden.“ Auf Nachfrage von Walter Seefluth von der GEW, ob dies bedeute, dass nur nicht-behinderte in Geldern eine freie Schulwahl hätten, wurde dies vom Bürgermeister bestätigt. mehr

Dazu auch: RP-Artikel vom 19.9.2014: Schule: Keine Wahl für Behinderte

8. September 2014: Druckschrift ist Grundlage für Lesen- und Schreibenlernen

Im Landtag gab das Schulministerium jetzt einen Bericht zu den „Schreibfertigkeiten in der Grundschule“ ab. Seit 2008 ist der Lehrplan in Deutsch gültig. Er legt fest, dass die „Ausgangsschrift für das Erlernen des Lesens und Schreibens in NRW die Druckschrift ist. Aus dieser soll bis zum 4.Schuljahr eine gut lesbare Handschrift entwickelt werden. „Bei der Wahl der Schrift steht es den Schulen frei, wie sie diese Vorgaben erfüllen. Eine einzige verbindliche Schulschrift gibt es in NRW nicht. Die Grundschulen im Kreis müssen dies eigenverantwortlich entscheiden. mehr

7. Juli 2014: Offener Ganztag: Anspruch scheitert an Wirklichkeit

Bertelsmann hat gerade eine umfangreiche Studie zu den Ganztagsschulen herausgegeben, die GEW hat ihre Umfrage zur Situation der Beschäftigten an den offenen Ganztagsgrundschulen im Kreis Kleve beendet. Studie und Befragung kommen zu einem übereinstimmenden Ergebnis: Anspruch und Wirklichkeit klaffen weit auseinander!

In der Studie wird gefordert, dass „eine Ganztagsschule mehr sein muss als eine Halbtagsschule mit Nachmittagsbetreuung“. In den teils anonymen teils offenen Antworten in den Fragebögen wird Folgendes berichtet: Gruppengrößen bis 40 Kinder, Bezahlung ab 7,50 € pro Stunde, 450 € Jobs befristete Arbeitsverträge, keine Vollzeitbeschäftigung, kaum pädagogische Fortbildungen. mehr

 

10. Juni 2014: Mütterrente nicht für Landesbeamtinnen?

Die von SPD und Grünen geführte Landesregierung will die Mütterrente und die Rente mit 63 nicht auf die Beamtinnen und Beamten des Landes übertragen. Die GEW im Kreis Kleve ist darüber mehr als nur empört. „Mit Empörung nimmt die GEW diesen Betrug besonders an den Beamtinnen in NRW zu Kenntnis!“ erregt sich Walter Seefluth von der GEW über diese Absicht von SPD und Grünen. mehr

17. Mai 2014: GEW befragt Beschäftigte im „Offenen Ganztag“

Der „Offene Ganztag“ hat an den 52 Grundschulen im Kreis Kleve schon seit geraumer Zeit Bestand. Caritas, AWO oder Schulvereine sind Träger der Einrichtung. Er ist eine Einrichtung an der jeweiligen Schule, die Führung obliegt der Schulleitung. Trotzdem hapert es oftmals mit der Zusammenarbeit zwischen Lehrpersonal und den dort Beschäftigten. Dabei leisten die Mitarbeiterinnen eine nicht zu unterschätzende Arbeit, gerade die sozialen Probleme an den Grundschulen wären ohne deren aufreibenden Einsatz sonst kaum zu lösen. Die GEW startet nun im Kreis eine Befragung der Beschäftigten im Ganztag. Im Mittelpunkt stehen dabei Arbeitszeiten und Verdienstmöglichkeiten sowie die Ausgestaltung der Arbeitsverträge. mehr

Fragebogen zum Offenen Ganztag

12. Mai 2014: Nicht einmal jeder zehnte Schüler wechselte 2013 zur Hauptschule

Die Hauptschulen sind die klaren Verlierer bei den Übergängen von der Grundschule zu den weiterführenden Schulen.  Nur noch 9,8 % oder 288 Schüler im Kreis Kleve wechselten im Jahre 2013 zu dieser Schulform. Vor zehn Jahren ging noch fast jeder dritte Grundschüler dorthin. Dies besagt die Statistik von IT.NRW.

Neben der Hauptschule gibt es auch einen leichten Rückgang bei den Realschulen.  Sie fallen von 31,5 % auf 29,8 %. Schon in diesem Jahr dürften Gesamt- und Sekundarschule der Realschule Platz zwei streitig machen. Sie kommen in 2013 schon gemeinsam auf fast 24 %. Der Anstieg für die Schulformen des gemeinsamen Lernens betrug seit 2003 annähernd 20 %. mehr

30. April 2014: Offener Brief an Herrn Beltermann, Schulamtsleiter der Stadt Rees

In einem Zeitungsartikel wirft Herr Beltermann der GEW Kleve vor, irreführende Angaben zu Abgängern der Hauptschule in Rees gemacht zu haben. Die GEW widerspricht, stellt klar und bietet öffentliche Diskussion der Thematik an.

Offener Brief der GEW Kleve an Herrn Beltermann, Schulamtsleiter der Stadt Rees

13. April 2014: Gegen den Trend - im Kreis mehr Jugendliche ohne Hauptschulabschluss

Während landesweit oder im Bezirk Düsseldorf die Zahlen von Jugendlichen ohne Hauptschulabschluss gesunken sind, ist die Tendenz im Kreis Kleve umgekehrt. Dies zeigen die Daten neuen Daten des statistischen Landeamtes. Im Land sank die Quote von 5,1 % in 2012 auf 4,4, % in 2013. In absoluten Zahlen gab es aufgrund der gesteigerten Schülerzahlen einen Zuwachs von 5010 auf 5397.

Im Kreis Kleve stiegen die Zahlen konkret von 173 in 2012 auf 234 in 2013, also von 4,9 % auf 5,5 % der 3521 bzw. 4265 Schulabgänger an allgemeinbildenden Schulen. 

Rees lag schon 2012 über dem Landesdurchschnitt und liegt 2013 doppelt so hoch. mehr

Dazu auch: 

NRZ-Artikel vom 23.04.2014: SPD Rees

RP-Artikel vom 30.04.2014: Irreführende Zahlen verärgern die Leser

30.04.2014: Offener Brief der GEW Kleve an Herrn Beltermann, Schulamtsleiter der Stadt Rees

 

2. April 2014: Abitur im Kreis Kleve ist weiblich!

Mehr Mädchen als Jungen im Kreis Kleve bestanden in 2013 das Abitur. Damit hat sich der Trend der vergangenen Jahre fortgesetzt. Im Durchschnitt erhielten 54,4 % der Schülerinnen das Reifezeugnis.  In Emmerich lag der Anteil mit 58,4 % besonders hoch.  Kevelaer mit 51,8 % hatte den niedrigsten Wert. Verglichen mit dem Landesdurchschnitt in NRW liegen die Zahlen um etwa ein Prozent niedriger. mehr

14. März 2014: Kabarett mit den DAKTIKERN

 

In Winnekendonk begeisterten die Daktiker mit dem Programm 

Neue Schulen braucht das Land – Mischen impossible

2012 hatte die vom GEW-Kreisverband Kleve im "Cinque" geplante Veranstaltung wegen Erkrankung im Ensemble nicht stattfinden können. mehr mit Fotos

6. März 2014: Mehr als die Hälfte der Schulabgänger in Goch mit Abitur

Die Stadt Goch ist der einsame Spitzenreiter im Kreis Kleve. Von den 693 Schulabgängern in 2013 erhielten 379 die Hochschulreife. Das sind 54,7 % und 15 % mehr als der Durchschnitt Kreis Kleve! Diesen Wert erreicht keine andere Gemeinde. Im Kreis schafften von 4265 Abgängern 1694 das Abitur, das ergibt 39,7 %. „Diese Zahlen sind einzig auf die frühzeitige Gründung der Gesamtschule in Goch begründet, an der Gesamtschule Mittelkreis schafften nämlich fast die Hälfte der Schüler in 2013 das Abitur“, ist sich Walter Seefluth von der GEW sicher. Denn viele dieser Kinder bekamen von der Grundschule keine Empfehlung für das Gymnasium, so dass auch die „Nachzügler“ ihre Chance nutzen konnten. Er verweist auf die Anteile in den anderen Städten der Kreises: Kalkar 46,3 %, Geldern 40,8 %, Kleve 39,6 %; Rees 37,2 %, Kevelaer 36,1 % und Emmerich 34,4 %. mehr

 

4. März 2014: Einigung über Finanzierung der Inklusion

Das Land Nordrhein-Westfalen und der Städtetag haben eine Einigung über die schulische Finanzierung der Inklusion erzielt. Eckpunkte der Vereinbarung sind: Das Land erkennt die Konnexität in vollem Umfang an. Ab dem nächsten Schuljahr zahlt das Land dafür 25 Millionen € für die Dauer von 5 Jahren, also insgesamt 125 Millionen €. Danach wird diese Pauschale überprüft. Für das nicht lehrende Personal, in der Regel die Integrationshelfer, werden 10 Millionen € jährlich unbefristet gezahlt. Damit können zusätzliche Integrationshelfer bezahlt und anders als bisher nicht für einzelne Schüler, sondern in Lerngruppen eingesetzt werden. mehr

 

25. Februar 2014: Fast 10000 Schüler weniger im Kreis Kleve

Wer die neuesten Daten des Statistischen Landesamtes auswertet, erkennt schnell den Schülerschwund in den letzten 30 Jahren. Seit 1980 hat der Kreis Kleve fast 10 000 Schüler verloren, von 42 788 auf 33 040 ist die Zahl zurückgegangen. Und diese Entwicklung setzt sich fort, bis 2019 ist eine Abnahme auf  29000 Schüler prognostiziert.

Bis auf Rees haben die Gemeinden auf den beachtlichen Schülerrückgang reagiert und sich entsprechend neu aufgestellt: Gesamtschulstandorte gibt es oder wird es ab dem kommenden Schuljahr geben in Kerken, Kevelaer, Weeze, Goch, Kleve und Emmerich. Sekundarschulen können in Geldern, Straelen, Wachtendonk, Bedburg-Hau und Kleve besucht werden, begrüßt die GEW die Entwicklung in den Gemeinden. mehr

 

20. Februar 2014: Jahreshauptversammlung 2014

Bei der Jahreshauptversammlung des Kreisverbandes Kleve der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft am 20.02.2014 in Uedem gab Walter Seefluth (Geldern) zum letzten Mal als Sprecher des Leitungsteams den  Rechenschaftsbericht ab, der wieder von zahlreichen Aktivitäten und weiter steigenden Mitgliederzahlen geprägt war.   Anja Oster (Kleve) übernimmt das Sprecheramt des Leitungsteams von Seefluth, der es 12 Jahre ausübte und jetzt als Lehrer in den Ruhestand getreten ist, in der GEW aber noch weiter aktiv bleiben möchte.

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14. Februar 2014: Kostet Inklusion im Kreis Millionen zusätzlich?

Dem Schulministerium wurde ein Gutachten zu den zusätzlichen Kosten der Inklusion für die Kreise und Gemeinden in NRW vorgelegt. Danach sollen die Kommunen und Kreise des Landes möglicherweise insgesamt 113,5 Mio € mehr zur Verfügung stellen müssen.

Die GEW im Kreis Kleve hat überschlagen, welche Kosten im Kreis Kleve anfallen könnten. Nach unseren etwas groberen Berechnungen fallen für die Schüler und die Schulen im Kreis fast 2 Mio € zusätzlich an. mehr

 

30. Januar 2014: Inklusion wird Illusion - Unterschriftenaktion für "Abschulungsverbot"

Wer gedacht hat, das Land NRW würde es mit der Inklusion ernst meinen, wird wieder einmal von der Politik enttäuscht.

Mit einer Änderung der Verwaltungsvorschriften für die Ausbildungsordnung der Sekundarstufe 1 wird das „Abschulen“ fortgesetzt. „Abschulen“ heißt nichts anderes als „schlechte“ Schüler des Gymnasiums oder der Realschule an die Haupt-, Sekundar- oder Gesamtschulen zu abzuschieben.

Die GEW im Kreis Kleve unterstützt daher die Unterschriftenaktion des Landeselternrates der Gesamtschulen NRW, diese Vorschriften zu ändern und ein „Abschulungsverbot“ zu erreichen. „Wir bitten die Eltern der Kinder aller Schulformen um Hilfe. Denn nur in gleichberechtigen Schulsystemen kann Inklusion gelingen. Es ist blamabel für das Schulministerium, wenn es selbst Gespräche über diese Thematik verweigert. Rot-Grün verliert so weiter an Glaubwürdigkeit. Es wird Inklusion zur Illusion! mehr

 

20. Januar 2014: Sprachförderung im Kreis Kleve verbessern!

Die neuesten Daten belegen es, Sprachförderung wird zunehmend auch ein Problem im Kreis Kleve. Jedes 6. Kind unter 6 Jahren, das in einer Kindertageseinrichtung betreut wird, lebt im Kreis Kleve in einer Familie, in der vorrangig kein Deutsch gesprochen wird. Natürlich sind das Zahlen, die nicht mit einem städtischen Raum wie Duisburg verglichen werden können. Aber dort gehen die Zahlen zurück, im Kreis Kleve steigen sie deutlich. 

Gerade für den Kreis Kleve könnte die gezielte Sprachförderung in den Kindertagesstätten der Königsweg bedeuten, endlich die Abstiegsplätze bei den bisherigen Bildungsstudien zu verlassen. mehr

 

13. Januar 2014: Unterrichtsausfall vermeiden, nicht erfassen!

Mitte des letzten Jahres haben die Piraten im Landtag beantragt, das Schulministerium möge über den Sachstand zum Unterrichtsausfall an den 6300 Schulen in NRW berichten: Denn Eltern, Lehrkräfte und Schülerschaft würden mehr Unterrichtsausfall als die festgestellten 2,4 % wahrnehmen. Sie befürchten daher negative Auswirkungen auf die Schülerleistungen.

Nun liegt für den 15. 1. 2014 die Antwort in der Form eines Gutachtens dem Ausschuss für Haushaltskontrolle vor. Möglichkeiten der Ermittlung des Unterrichtsausfalles wurden untersucht. „Letztlich stellt sich heraus, dass der Unterrichtsausfall nicht in seiner tatsächlichen Auswirkung dokumentiert wird, weil die bisherigen Erhebungen nicht tragfähig sind“, berichtet Walter Seefluth von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) über das Ergebnis der Studie. mehr

 

13. Dezember 2013: Lehrer haben ein Recht auf freie Meinungsäußerung

Große Aufregung herrscht auch im Kreis Kleve über die Reaktion der oberen Schulaufsicht im Regierungsbezirk Köln auf einen Brief von 40 Förderschulleitungen auf den dortigen Mangel an Förderschullehrern. Wegen des Beamtenvergehens „Flucht in die Öffentlichkeit“ wurden die Betroffenen getadelt und ein Schulamtsdirektor suspendiert. „Die Bezirksregierung Köln hat nach eingehender Prüfung von disziplinarrechtlichen Schritten abgesehen. Allerdings wurden die betroffenen Schulleitungen schriftlich an ihre Pflichten gemäß §§ 33 Abs. 2, 34 und 37 Beamtenstatusgesetz gemahnt und in 6 Fällen das Verhalten missbilligt“, so Schulministerin Löhrmann.

Im Kreis Kleve haben diese Maßnahmen gerade unter Lehrkräften, die sich mit der Inklusion befassen müssen, erhebliche Ängste ausgelöst. „Ich bin seitdem immer wieder auf die Vorfälle in Aachen angesprochen worden, öffentlich traut sich kaum jemand kritisch zur Inklusion Stellung zu beziehen“, sorgt sich Walter Seefluth von der GEW. mehr

 

18. November 2013: Inklusion ohne Lehrer?

War und ist die Stellenbesetzung an den Grundschulen schon äußerst schlecht, spitzt sich nun die Lage weiter zu. „Wir sind es ja schon gewohnt, dass die Stellen für die Lehrerfeuerwehr und den Sozialindex in dem allgemeinen Stellenplan untergehen. Nun zeichnen sich weitere Probleme bei der Besetzung mit Förderschullehrkräften ab“, weist Walter Seefluth von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) auf künftige Probleme bei der Umsetzung der Inklusion im Kreis Kleve hin. mehr

 

9. November 2013: Verliert der Kreis Kleve den Anschluss?

Wieder gibt es einmal eine Studie, die den Kreis Kleve mit seinen Gemeinden bewertet. Wieder einmal stellt das Ergebnis nicht zufrieden. Die Prognos AG hat einen Zukunftsatlas über alle kreisfreien Städte sowie Kreise in Deutschland erstellt und eine Reihenfolge über die Aussichten aufgelistet. Platz 222 nimmt der Kreis Kleve im Jahre 2013 ein; um 79 Plätze ist er im Vergleich zu 2010 zurückgefallen. Da lag er noch an der 1 43. Stelle der über 400 untersuchten Regionen. Die Gründe für dieses unerwartet schlechte Abschneiden des Kreises sind vielfältig, allein die Wertschätzung der Bildung kann schon Indiz sein. mehr

 

7. November 2013: Männeranteil an den Schulen im Kreis sinkt dramatisch

Gerade hat das Landesamt für Statistik Zahlen zum Anteil von Männern an den Schulen herausgebracht. Ein Blick auf die Schulen im Kreis Kleve zeigt dabei einen starken Rückgang während der letzten sieben Jahre:

An allen Schulformen im Kreis unterrichten mehrheitlich Frauen. Während Gymnasien und Gesamtschule 2005/06 noch von den Männern mit 54,6 % bzw. 55,7 % besetzt waren, sind es 2012/13 nur noch 48 % und 42,6 %. Zwei Drittel aller Lehrkräfte im Kreis sind weiblich. In den Schulformen sind die Unterschiede erheblich: An den Grundschulen beträgt der Männeranteil nur 9,2 % an den Gymnasien noch 48 %. mehr

 

4. November 2013: Kleine Klassen bei Inklusion umsetzen

Nun ist es heraus, für die Umsetzung der Inklusion gibt es jetzt eine gesetzliche Grundlage. Dieses Gesetz enttäuscht aber alle, die sich Standards versprochen haben: z. B. Begrenzung der Klassengröße auf 20 Kinder, Besetzung mit 2 Lehrkräften (Förderschul- und Grundschullehrerin), höchstens 5 Kinder mit festgestelltem Förderbedarf.

Ganz im Gegenteil: Die Landesregierung stellt in der Beantwortung auf eine Anfrage der CDU fest: Guter Unterricht ist gemeinsamer Unterricht und die Klassengröße nicht entscheidend bei der individuellen Förderung. Also sind auch 29 Kinder davon 10 mit Förderbedarf im Lernen, Sprache und emotionaler und sozialer Erziehung für nur eine Lehrkraft möglich, es braucht ja nur „guten“ Unterricht. mehr

 

2. November 2013: Land bei Altersteilzeit vertragsbrüchig

„Pacta sunt servanda“ – Verträge sind einzuhalten!  Auf diesen alten Rechtsgrundsatz haben auch jene Lehrkräfte im Kreis Kleve vertraut, die einen Vertrag mit dem Land NRW über die Altersteilzeit abgeschlossen haben. Mit dem Dienstrechtsanpassungsgesetz hat das Land die Konditionen einseitig zulasten der Beamten verschlechtert. Statt in die vertraglich zugesicherte Freistellungsphase gehen zu können, wird die Arbeitsphase verlängert oder die zu erbringende Leistung einfach erhöht. mehr

 

4. Oktober 2013: Nach Urteil des OVG NRW ist Aufnahme an Bekenntnisschule von Einverständniserklärung abhängig

Nach einem neuerlichen Urteil des Oberverwaltungsgerichtes NRW darf die Schulleitung einer katholischen Grundschule die Schulaufnahme eines bekenntnisfremden Kindes von einer Einverständniserklärung seiner Eltern abhängig machen. Diese müssen ausdrücklich zustimmen, dass ihr nicht-katholisches Kind am katholischen Religionsunterricht und an Schulgottesdiensten teilnimmt. Dieses Urteil hat im Kreis Kleve möglicherweise Folgen in den Städten Geldern, Goch, Kleve, Emmerich und Rees sowie den Gemeinden Bedburg-Hau, Kranenburg und Issum, weil hier katholische und Gemeinschaftsgrundschulen bestehen. mehr

 

20. September 2013: Lage in Rees Folge eines maroden Schulsystems

Die unzureichende Lehrerversorgung an der Rheinschule Rees, die die Eltern zu vehementen Protesten veranlasst hat, zeigt für dieGEW Kleve beispielhaft, in welcher Lage die Hauptschulen insgesamt sind. Die Hauptschulen trugen und tragen die Hauptlast, wenn es um die Umsetzung der Inklusion geht. Zum einen versuchen Schulleitungen ihre Schulen zu retten, indem sie integrative Lerngruppen anbieten; zum anderen gilt diese Schulform immer noch als Auffangbecken für jene Schüler, die an Gymnasien oder Realschulen scheitern. mehr

 

16. September 2013: Land darf Schulen bei der Finanzierung der Inklusion nicht im Stich lassen

Während das Land seine Verantwortung für die zusätzlichen Kosten der Inklusion auf Lehrer und Kommunen abwälzen will, erhebt sich hier lauter Protest. „Spätestens seit der Vorlage des Gutachtens der kommunalen Spitzenverbände ist klar, dass selbst bei einfachsten Qualitätsstandards mehr Geld und mehr Personal in den Schulen des Kreises Kleve benötigt wird,“ erklärt Walter Seefluth von der GEW. mehr

 

31. August 2013: Zum neuen Schuljahr: Mehr Wertschätzung für Bildung  erforderlich

Das neue Schuljahr 2013/14 beginnt, Lehrkräfte, Schüler und Eltern stehen vor riesigen Herausforderungen, auch im Kreis Kleve. Die erwartete Wertschätzung für Bildung findet sich weder im Bundestagswahlkampf noch beim Land NRW. Die Mittel für Vertretungsunterricht wurden gekürzt, der Stellenplan hält keine Reserven vor, die Inklusion ist miserabel vorbereitet. „Dies alles ist fatal, wenn Bildung im Kreis Kleve Vorrang haben soll!“ meint Walter Seefluth von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). mehr

 

10. August 2013: Kerken und Bedburg-Hau super

Im Zensus 2011 wurden auch die BürgerInnen des Kreises Kleve über 14 Jahre nach ihrem Schulabschluss befragt. Im Vergleich zum Gesamtergebnis von NRW mit 30,4 % Hochschul- oder Fachhochschulreife haben hier 26,4 % dieses Ziel erreicht. Ohne Abschluss blieben im Kreis mit 6,9 % weniger Menschen als mit 9,2 % im Landesdurchschnitt. mehr

 

1. August 2013: Übergänge erzwingen neue Schulpolitik im Kreis

Auch im Kreis Kleve haben die Eltern bei der Entscheidung über die Wahl der weiterführenden Schule mit den „Füßen“ abgestimmt: Haupt- und Realschulen werden von Sekundar- und Gesamtschulen verdrängt: 2011 noch 659 (21,3 %) Übergänge zur Hauptschule und 1115 (36,1 %) zur Realschule. In 2012 sinken diese Raten auf 354 (12,6 %) für die Hauptschule und 889 (31,6 %) für die Realschule. mehr

 

12. Juli 2013: Klassenwiederholer 2012/13 im Kreis auf gleichem Niveau

In der nächsten Woche gibt es wieder Zeugnisse, einige Schüler müssen die Klasse wiederholen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Statistik der letzten drei Jahre ausgewertet. Sie konnte feststellen, dass die Zahl der Klassenwiederholer relativ konstant blieb. In 2010/11 waren es im gesamten Kreis Kleve 835 Schüler, bis zu den Jahren 2012/13 ist die Zahl leicht auf 845 gestiegen. mehr

 

24. Juni 2013: Gesetze und Vorschriften gelten auch für Schulen in Emmerich

Bereits am 10.5.13 hat die GEW in einer Pressemitteilung klar darauf verwiesen, dass der Emmericher Stadtrat keinen Entscheidungsspielraum bezüglich der Errichtung einer Gesamtschule hat. Denn das Schulgesetz sagt § 78,4 eindeutig aus: „Sie (die Schulträger) sind verpflichtet, Schulen … zu errichten, wenn ein Bedürfnis dafür besteht …“

Auch das geplante Verfahren zur Aufnahme von Schülern an den Emmericher Grundschulen ist rechtswidrig, der Kriterienkatalog entspricht nicht den Vorschriften. Bei Konfessionsschulen ist immer die Konfession vorrangiges Aufnahmekriterium. mehr

 

23. Juni 2013: Bekenntnisgrundschulen bei Inklusion noch zeitgemäß?

Im Landtag, im Kreis und seinen Gemeinden wird heftig über die Umsetzung der Inklusion, des gemeinsamen Lernens aller Kinder unabhängig von Religion, Hautfarbe, Behinderung oder Herkunft diskutiert.

Aber in der Hälfte der Gemeinden des Kreises Kleve (Kalkar, Kerken, Kevelaer, Rheurdt, Straelen, Uedem, Wachtendonk, Weeze) gibt es allein katholische Bekenntnisgrundschulen, hier genießen andere Religionen nur ein Minderheitenrecht. mehr 

 

12. Juni 2013: Stadt Geldern rechnet unsolide – Sekundarschule gescheitert

Die Eltern in Geldern haben der Sekundarschule in Geldern eine klare Absage erteilt. Dies wird durch die nackten Zahlen deutlich. Eine fünfzügige Sekundarschule ist nicht nur utopisch, sie entbehrt jeder Grundlage.

Für die GEW ist die Elternbefragung ist ein Dokument des Scheiterns des Schulkonzeptes.Die Zahlen sprechen für sich. Konsequenzen und ein Umdenken sind erforderlich. mehr

Dazu auch: Artikel auf RP-Online vom 14.06.2013

 

27. Mai 2013: Unterrichtsausfall wird programmiert, Versprechungen nicht eingelöst

Mit Wut und Empörung hat die GEW Kleve auf die Kürzung der Mittel für den landesweiten Vertretungsunterricht an den Schulen reagiert: 24,85 Mio. €, ein Umfang von 500 Stellen, im Falle von Mutterschutz oder Krankheit werden eingespart.

„Damit leistet die Landesregierung einen Offenbarungseid, für neue Experimente ist kein Geld mehr vorhanden. Klar formuliert Frau Löhrmann das Ziel, im Personalhaushalt zu sparen. Wie soll dann Inklusion umgesetzt werden, wenn jetzt schon nicht genügend Lehrkräfte vorhanden sind?“ fragt Walter Seefluth von der GEW. Dabei wurde von der Landesregierung versprochen, bis 2015 keine Kürzungen vorzunehmen. mehr

Musterschreiben zur Remonstration bei Mehrarbeit

 

10. Mai 2013: GEW erfreut über Elternvotum für Gesamtschule in Emmerich

Die Elternbefragung in Emmerich ist mit 324 Stimmen für eine Gesamtschule so eindeutig ausgefallen, dass kaum vorstellbar ist, dass der Stadtrat sich für eine andere Lösung entscheiden könnte. Für eine Sekundarschule gab es nur 122 Stimmen, für die Beibehaltung des bisherigen Systems auch nur 158 Stimmen. 872 Fragebögen waren an die Eltern der Kinder der jetzigen Klassen 1 bis 3 ausgegeben worden, 635 wurden zurückgesandt. mehr 

Dazu auch: 26. April 2013: Elternwillen entscheidend - Zur Diskussion um Gesamtschule und Sekundarschule in Emmerich

 

19. April 2013:

Noch zu viele Baustellen bei der Umsetzung der Inklusion!

Die GEW Kleve hatte Lehrer, Eltern und Kommunalpolitiker zu dem Film „Bergfidel“ mit anschließender Diskussion ins GOLI in Goch eingeladen.  60 Personen waren der Einladung gefolgt. Auch wenn das Schulamt nicht vertreten war, kam es nach dem Film zu einer intensiven, aber an der Sache orientierten Diskussion. mehr

 

15. April 2013:

Wird Unterricht in der Schule zur Nebensache?

Völlig überraschend hat die NRW-Landesregierung in den Osterferien die flexiblen Mittel für Vertretungsunterricht um 50% gekürzt.24 Millionen EURO sollen in diesem Jahr nicht ausgegeben werden. Das entspricht einem Volumen von 500 Stellen. Stattdessen fordert Schulministerin Löhrmann die Schulen auf, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, Vertretungsunterricht mit eigenen Kräften zu organisieren. mehr

Dazu auch: GEW-Info: Priorität für Bildung?

 

15. März 2013: 

Angestellte Lehrkräfte von Tarifabschluss enttäuscht - Weitere Streiks in Schulen im Kreis Kleve nach den Osterferien nicht ausgeschlossen mehr

 

28. Februar 2013 und 6. März 2013: 

Unterrichtsausfall durch Warnstreik auch im Kreis Kleve

 

Am Warnstreik der Lehrergewerkschaft GEW am 28.Februar 2013 in Duisburg mit rund 400 Teilnehmern beteiligten sich mehr angestellte Lehrkräfte aus dem Kreis Kleve als zunächst erwartet. 

Neben Lehrerinnen und Lehrern der Hauptschulen in Rees, Straelen, Kevelaer und Kleve-Rindern setzten vor allem auch alle acht angestellten Lehrkräfte der Realschule Kevelaer ein deutliches Zeichen: Sie nahmen geschlossen an der Demonstration durch die Duisburger Innenstadt und der abschließenden Kundgebung mit der GEW-Landesvorsitzenden Dorothee Schäfer  teil. 

Bemerkenswert ist auch, dass viele Teilnehmer (noch) keine GEW-Mitglieder waren. Mehrere angestellte Lehrkräfte aus dem Kreis Kleve traten beim Warnstreik neu in die GEW ein. 

Für Mittwoch, 6. März 2013, rief Dorothee Schäfer alle Streikteilnehmer zu einem weiteren Streiktag auf. 

Am 6. März 2013 nahmen weitere tarifbeschäftige Lehrkräfte aus dem Kreis Kleve am Warnstreik teil. Sie beteiligten sich auch an der gemeinsamen Demonstration von GEW, Gewerkschaft der Polizei und Verdi mit 15000 Teilnehmern, davon mehr als 3000 Lehrerinnen und Lehrern.

 

3. Februar 2013: GEW fordert Kreis-Inklusionsplan

Bei der notwendigen Umsetzung der Inklusion im Kreis Kleve darf nicht den Schulen oder dem Land der "schwarze Peter" zugeschoben werden. Nach der Beantwortung etlicher Fragen muss ein kreisweiter Inklusionsplan erstellt werden, um an das Land entsprechende Forderungen stellen zu können. mehr

Dazu auch: Artikel vom 6.2.2013 auf RP-Online: 

GEW und Hendricks kritisieren Schwarzer-Peter-Spiel um Inklusion

 

20. Januar 2013: BERG FIDEL - Inklusion erfolgreich umsetzen

Trotz schlechter Wetterverhältnisse sahen sich 120 Besucher im Herzog-Theater Geldern den Film an, 70 Teilnehmer beteiligten sich an der anschließenden Diskussion. Der Film begeisterte alle, gab wichtige Anstöße, machte nachdenklich. mehr

 

17. Dezember 2012: Grundschulen des Kreises im internationalen Vergleich

In der letzten Woche wurde in allen Medien berichtet, wie sich die deutschen Grundschulen im internationalen Vergleich geschlagen haben. In IGLU wurden die Leseleistungen, in TIMSS das Können in Mathematik und den Naturwissenschaften überprüft. Deutschland belegte im Vergleich mit den anderen Staaten insgesamt einen Platz knapp im oberen Drittel. 

Doch welche Bedeutung haben die Ergebnisse für die Grundschulen des Kreises ? mehr

 

1. Dezember 2012: Inklusion kommt - aber im Kreis Kleve fehlt Plan

In wenigen Wochen entscheiden die Eltern über die Schulwahl nach Klasse 4, am 1. August 2013 tritt das „erste Gesetz zur Umsetzung der VN-Behindertenrechtskonvention in den Schulen“ in Kraft. Der Gesetzentwurf liegt vor, er ist auch den Verantwortlichen im Kreis Kleve bekannt. Nur es geschieht kaum etwas! Lieber wird abgewartet, denn vielleicht ändert sich ja noch etwas. Diese Haltung wird von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heftig kritisiert. mehr

 

19. November 2012: GEW fordert: Eltern sollen auch in Emmerich über Schulen nach umfassender Information entscheiden!

Um die Gründung einer  Gesamtschule zu erschweren, wird jetzt die Sekundarschule, die man noch vor einem halben Jahr verteufelt hat, als die ideale Schule für Emmerich propagiert. Die GEW geht aber davon aus, dass wie z. B. in Kleve und Hamminkeln die Erziehungsberechtigten auch in Emmerich bei einer offenen Elternbefragung mehrheitlich für die Gesamtschule als die bessere Schule stimmen würden. mehr

 

16. November 2012: GEW unterstützt Elterninitiative gegen starre Zeitrahmen im Offenen Ganztag der Grundschulen

In der Offenen Ganztagsbetreuung der Grundschulen im Kreis Kleve gibt es immer wieder Probleme mit den starren Öffnungszeiten. „Hier werden, statt familienfreundliche Regelungen zu schaffen, bürokratische Lösungen vom Land vorgeschrieben“, so Walter Seefluth von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW).  mehr

 

10. November 2012: Kreis Kleve in der Bildung stark unterdurchschnittlich

 Das Ergebnis des Familienatlas von 2012 ist wieder einmal niederschmetternd für den Kreis Kleve: Er findet sich an drittletzter Stelle auf dem Platz 400 wieder, die Einstufung lautet denn auch in der Bildung stark unterdurchschnittlich. Es kann nur wenig trösten, nicht mehr letzter in Deutschland zu sein. mehr

 

5. November 2012: GEW begrüßt Konzept "Kurze Beine  – kurze Wege"

Die GEW im Kreis Kleve  sieht  die beabsichtigte Sicherung der „wohnortnahen Schulversorgung im Grundschulbereich“ als richtigen Ansatz an, eine Antwort auf den Rückgang der Schülerzahlen zu geben. „Das Prinzip „Kurze Beine – kurze Wege“ kann in den Dörfern und Ortsteilen der Kreisgemeinden auch kleine Schulstandorte und damit die notwendige Infrastruktur retten“, so Walter Seefluth von der GEW. Allerdings muss eine  optimale  individuelle Förderung der Kinder gesichert sein. Dazu sind gute Rahmenbedingungen insbesondere kleinere Klassen und bei Teilstandorten mehr Leitungszeit nötig. „Bei der jetzigen Verteilung der Lehrerstellen an die Grundschulen im Kreis wird der Kreis Kleve aber von der Entwicklung abgehängt. Mit einer Stellenbesetzung von weit unter hundert Prozent, ist eine Umsetzung der Ziele der Gesetzesnovelle nicht möglich“, sieht Seefluth einen erheblichen Verbesserungsbedarf.  Nach Auffassung der Kreis GEW unterläuft die Bezirksregierung in Düsseldorf mit ihrem Handeln die Absichten der Landesregierung. 

Aber auch vor Ort sieht die GEW Probleme, die angegangen werden müssen: Viele Schulleitungen scheiden in den nächsten drei Jahren aus, ebenso die starken Einstellungsjahrgänge aus dem Anfang der 70er Jahre. „Oft können die Rektorenstellen nicht besetzt oder Bewerberinnen nicht eingestellt werden, weil sie nicht die katholisch sind“, umschreibt Seefluth die Problematik. Im Kreis sind von den insgesamt 53 Grundschulen 35 katholisch konfessionell gebunden. „Leider verschließen viele Kommunalpolitiker die Augen vor diesem Phänomen, aber im Zuge der Inklusion sollte es doch möglich sein, zumindest konfessionelle Grenzen  zu überwinden. Denn ohne Gemeinschaftsschulen schließen wir im Kreis mehr als die Hälfte der künftigen der Lehrkräfte aus, die hier eingestellt werden könnten.“ fordert  die GEW zum Umdenken auf und verweist auf Solingen: Dort gibt es keine katholischen Grundschulen mehr, dafür aber genügend Lehrer und Schulleitungen.  

 

27. September 2012: Jahreshauptversammlung mit Vorstandswahlen

Vor der Jahreshauptversammlung im Forum der Verbundschule Uedem referierte Frau Dr. Saskia Erbring aus Köln zum Thema: Mehr Belastung durch Inklusion - eine Herausforderung aus salutogener Sicht. mehr

Die anschließende JHV  des KV Kleve der GEW stand im Zeichen von Neuwahlen zum Vorstand. Dabei wurde das Leitungsteam mit Anja Oster, Dagmar Wintjens (beide aus Kleve) und Walter Seefluth (Geldern) einstimmig wiedergewählt. Im Rechenschaftsbericht konnte Seefluth auf erfolgreiche drei Jahre mit vielen Aktivitäten zurückblicken. Eine große Zahl an Fortbildungen mit pädagogischen Themen, aber auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Museen des Kreises Kleve konnte angeboten werden. Auch Lehrerratsschulungen für alle Schulformen wurden durchgeführt. Höhepunkt war die Veranstaltung mir Dr. Heinz Klippert im Mai dieses Jahres mit mehr als 400 Teilnehmern im Bürgerhaus Uedem zum Thema „Lernen fördern – Lehrer entlasten“.  Die Öffentlichkeitsarbeit konnte durch einen Internetauftritt verbessert werden. Die Zahl der Mitglieder steigt kontinuierlich, auch bei den Personalratswahlen gab es Stimmenzuwächse für die GEW.

Horst Gerritsen (Emmerich) übergab das Amt des Kassierers, das er 18 Jahre innehatte, an Markus Reuber (Kleve), bleibt aber als stellvertretender Kassierer noch im Vorstand. Gerd Maskos (Kevelaer) wurde als Schriftführer wiedergewählt, Gisela Winkelmolen (Kleve) arbeitet als Rechtsschutzobfrau weiter. Ludger Berthé, Brigitte Jochems und Martina Spicher (alle Kleve) wurden zu Beisitzern gewählt.

Die Fachgruppe Grundschule wird von Elvira Küster (Kerken) vertreten, die Fachgruppe Hauptschule von Horst Gerritsen und die Fachgruppe Förderschule von Ludger Berthé.

Für 40-jährige Mitgliedschaft wurden Margit Kirchberg (Goch), Monika Eifrig (Emmerich), Hans Burg (Kleve) und Jochem Reinkens (Kalkar) geehrt, für 25-jährige Mitgliedschaft Anja Oster und Ludger Berthé.

Von links nach rechts:

Margit Kirchberg, Jochem Reinkens, Hans Burg, Walter Seefluth, Monika Eifrig

 

4. September 2012: Hoffnung auf mehr Förderschullehrer

Sowohl die Grund- als auch die Förderschulen im Kreis Kleve können ihre Stellen mit entsprechend ausgebildeten Lehrkräften nicht besetzen.In einem „kritischen Dialog“ auf einer Veranstaltung der GEW sicherte Ministerin Löhrmann umgehende Qualifizierungsmaßnahmen für alle Lehrkräfte zu, das Lehramt an Förderschulen nachzuholen. Besonders Grundschullehrerinnen, die bereits im „Gemeinsamen Unterricht“ arbeiten, wird die Möglichkeit eingeräumt, sich für ein höheres Lehramt zu bewerben und besser bezahlt zu werden. Bei genügend Bewerberinnen könnte so der Mangel an Förderschulkräften mittelfristig behoben werden. mehr

 

26. Juli 2012: Schulministerium antwortet der GEW Kleve zu Sorgen um die Lehrkräfteversorgung im Kreis  Kleve 

Wegen der immer schlechter werdenden Unterrichtsversorgung an den Schulen des Kreises Kleve hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ( GEW ) in einem Brandbrief am 29.06.2012 an die Schulministerin Frau Löhrmann gewandt. Die Antwort ist jedoch wenig hilfreich. mehr

 

6. Juli 2012: Aktionsplan zur Inklusion ist Augenwischerei

Die GEW hat den von Land NRW vorgelegten Aktionsplan zur Inklusion mit der Wirklichkeit im Kreis Kleve verglichen. Vieles stellt sich als Traumtänzerei da, die Voraussetzungen für die Inklusion sind weder im personellen noch finanziellen Bereich vorhanden. mehr                 Aktionsplan nrw inklusiv

 

4. Juli 2012: PRIMUS-Schule als Chance

Die GEW würde es begrüßen, wenn sich Städte oder Gemeinden des Kreises Kleve für dieses Projekt finden würden. Gerade bei zurückgehenden Schülerzahlen bietet sich im ländlichen Bereich die Möglichkeit, alle Schulabschlüsse vor Ort zu erwerben. mehr         Presseinformation des MSW

 

13. Juni 2012: Ergebnisse der Personalratswahlen

Wahlen zum örtlichen Personalrat für Grundschulen:

2008

VBE

272 Stimmen

802 Wahlberechtigte

57,26%

6 Sitze

61,22% Wahlbeteiligung

 

GEW

203 Stimmen

491/-16 ungültig abgegeben

42,74%

5 Sitze

 

2012

VBE

239 Stimmen

759 Wahlberechtigte

51,07%

6 Sitze

64,29% Wahlbeteiligung

 

GEW

229 Stimmen

488/-20 ungültig abgegeben

48,93%

5 Sitze

 

Die GEW hat 6% hinzugewonnen, ein Erfolg, auf dem sich aufbauen läßt. Gewählt wurden Walter Seefluth, Anja Oster, Dagmar Wintjens, Gisela Klippel-Winkelmolen und Brigitte Jochems.

 

Wahlen zum Bezirkspersonalrat für Hauptschulen:

Gegenüber 2008 erreichte die GEW noch 2,4% der Stimmen mehr, der VBE verlor 11,9%. SchaLL kandidierte zum ersten Mal. Horst Gerritsen aus dem Kreis Kleve wurde wiedergewählt.

Weitere Ergebnisse  für alle Schulformen landesweit finden Sie hier!

 

12. April 2012:

Interview mit Walter Seefluth in der RP: 

Der Kreisvorsitzende der GEW schlägt einen "runden Tisch" für Schulfrieden vor, um Ruhe in die Schuldebatte in Geldern zu bringen. Eine neue Schule würde er in den Räumen der Realschule an der Fleuth und der Anne-Frank-Schule einrichten.

Lesen Sie dazu: RP-Online vom 12.04.2012: "Runder Tisch" für Schulfrieden

 

28. März 2012:

GEW sieht schulpolitischen Handlungsbedarf für Emmerich

Der Trend bei der Schulwahl der Eltern lässt erwarten, dass  2013/14 an der Europa-Schule Emmerich nur noch eine Klasse 5 gebildet werden kann. 2014 würde die „Abwicklung“ der letzten Emmericher Hauptschule beginnen. Seit dem Schulkonsens in NRW im letzten Jahr ist klar, dass die Hauptschulen auf längere Sicht keine Überlebenschance mehr haben, auch nicht in Emmerich. Statt dem Sterben der Hauptschule weiter tatenlos zuzusehen, fordert die GEW, auch in Emmerich schulpolitisch aktiv zu werden: Möglichst bald sollten nach umfassender Information der betroffenen Eltern in Befragungen die Wünsche nach der besten Schule für ihre Kinder ermittelt werden, um für das Schuljahr 2013/14 entsprechende Weichen  stellen zu können. mehr

Lesen Sie dazu auch: NRZ-Artikel vom 28.03.2012: GEW fordert die Gesamtschule

30. Januar 2012:

Leitlinien der GEW-Personalräte angesichts Hauptschulschließungen:

Chancen nutzen. Arbeitsbedingungen verbessern. Perspektiven schaffen.

Die gegenwärtige Veränderung der Schullandschaft ist eine Chance für Hauptschullehrkräfte nur dann, wenn sie als Betroffene einbezogen sind und mitgestalten können. Deshalb brauchen die Hauptschulen Leitlinien für ein Übergangsmanagement, das neue Perspektiven schafft und die konkreten Arbeitsplätze verbessert. diese Leitlinien müssen mit den Personalräten verhandelt werden, damit der Prozeß sozialverträglich abläuft und die Interessen der Beschäftigten gewahrt werden. mehr

 

Donnerstag, 1. Dezember 2011:

Wir wollen wählen dürfen…     oder:

Braucht die Schullandschaft in Geldern Veränderung?

Zu diesem Thema diskutierten öffentlich und parteiunabhängig:

Ulrich Janssen(Bürgermeister von Geldern) und Walter Seefluth(GEW)

um  20 Uhr in Geldern, Lindenstuben, Stauffenbergstr. 37

 

Lesen Sie dazu auch: 

Offener Brief von Walter Seefluth an Bürgermeister Janssen

Artikel auf RP-online vom 8.11.2011: "Lehrer: Janssen fordert Schulschließung heraus"

Artikel auf RP-online vom 2.12.2011: Schulen in Geldern - Jansen weist Kritik ab

 

Pressemitteilung vom 20.05.2011

Inklusion braucht Lehrer

Wenn es zu entscheiden gilt, ob die Inklusion top ist oder ein Flop wird, ist die Frage der Bedingungen zum Gelingen entscheidend. Diese stellen sich im Kreis Kleve besonders schwierig dar. Mit einem Blick in die Vergangenheit konnte das Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Walter Seefluth, beweisen, dass die Lage besonders an den „Förderschulen für Lernen“ sehr schwierig ist. „Dort gab es schon vor drei Jahren die meisten Schüler je Klasse und Lehrer sowie  die wenigsten Unterrichtstunden im Vergleich zum Landesdurchschnitt“, führte Seefluth auf einer Tagung der GEW in Uedem aus.

Zwar sind die Schulen rechnerisch zurzeit mit 100% besetzt, doch durch Erkrankungen und weitere Fehlzeiten ist dies reine Augenwischerei. „Entweder leidet die Qualität der Förderschulen oder die Grund- und Hauptschulen müssen die integrativen Klassen auflösen, es besteht erheblicher Personalbedarf im Kreis Kleve“, stellt der Gewerkschafter fest. Dies wird zwar vom Land anerkannt, aber es sind keine ausgebildeten Lehrer da. „Im Landeshaushalt sind für den Bezirk Düsseldorf 180 neue Stellen ausgewiesen, aber nur 80 fertige Lehrer verlassen im Sommer die Seminare“, konnte Karl van den Mond, Personalratsvorsitzender für Förderschulen, berichten. So ist zu befürchten, dass der Kreis Kleve bei der dringend nötigen Stellenbesetzung wie schon in der Vergangenheit bei den GU-Kräften leer ausgeht. Auch was Netzwerke, Sozialarbeiter, Zusammenarbeit der Jugendämter mit den Schulen angeht, muss gerade im ländlichen Raum noch an der Verbesserung gearbeitet werden. Doch auch bei den Kommunen fehlt das Geld. Daher stellte van den Mond klar: „Wenn das Land die Inklusion will und dies wird ja immer betont, dann muss es auch die Kosten tragen!  Jetzt ist es so, dass ein Haus gebaut werden soll, die Steine da sind, aber die Maurer fehlen.“ Dass die GEW Kleve hinter dem Inklusionsgedanken steht und als ein Konzept des menschlichen Zusammenlebens versteht, wurde im weiteren Vortrag deutlich. Doch die Barrieren für eine solche Teilhabe gilt es zu erkennen und aktiv zu beseitigen. 80% der Lehrer befürworten die Inklusion, aber haben Befürchtungen, dass die Rahmenbedingungen zu schlecht sind für eine Umsetzung. Diese kann sich nur nach den Ressourcen richten, die im Kreis Kleve in nur sehr geringen Umfang vorhanden ist. Daher forderte Walter Seefluth: „ Inklusion braucht keine Kommunikation, es braucht Lehrer! Geredet wurde genug, jetzt müssen Taten folgen!“ 

 

Juli 2011:

GEW im Kreis Kleve begrüßt Schulkonsens

Endlich ist ein Schulkonsens vornehmlich über die Schulstruktur erreicht, bis zum Jahr 2023 wurde ein „Schulfrieden“ vereinbart. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft im Kreis Kleve begrüßt die Vereinbarung:  Denn diese  bringt Planungssicherheit für die Schulentwicklungsplanung in unserem Kreis. Sie ermöglicht unterschiedliche Lösungen, bringt rechtliche Sicherheit und ermöglicht längeres gemeinsames Lernen aller Kinder. Nun sind die Gemeinden gefordert, das kommende Schuljahr zu nutzen, um ein auf die Bedürfnisse abgestimmtes Schulsystem möglichst schnell umzusetzen.

Mit Blick auf den Flächenkreis Kleve ist die Absicht, überall kleinere Klassen zu bilden, besonders wichtig. Die GEW freut sich, dass kleine, wohnortnahe Grundschulen erhalten werden sollen. Dies ist für die kleinen Orte und Ortsteile besonders wichtig.

Die GEW im Kreis Kleve weist besonders auf die Regelung hin, das Stadt-Land-Gefälle besonders zu beachten. Wenn „differenzierte Lösungen“ gesucht werden, muss insbesondere die dringend zu verbessernde personelle Situation  der Schulen im Kreis beachtet werden. „Hier bietet sich die Chance auszugleichen, und dem Kreis nach einem Sozialindex für ländliche Gebiete endlich eine höhere Lehrerzuweisung zu gewähren“, so Walter Seefluth, vom Vorstand der GEW. Daher sollte der Passus, „kriteriengeleitete Ansätze“ für Personal von den maßgebenden Stellen im Kreis eingefordert werden. „Ein  Inklusionsindex für den Kreis Kleve muss neben den  fehlenden Förderschulpädagogen darüber hinaus  Lehrkräfte  und Intergrationshilfen enthalten, der über die Grundeinstellungen hinaus geht!“ fordert Seefluth.

Schulkonsens: PDF-Datei öffnen

 

GEW-Fete am 1. Juli 2011

Dieter Kirchberg und Gerd Maskos wurden für langjährige Vorstandsarbeit geehrt, Marianne Wolf, Angela Groenendyk Ursula Reinders und Hermann Schwalm für 25-jährige Mitgliedschaft. Traute Arnold ist seit 40 Jahren GEW-Mitglied.

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Juni 2011:

Fachgruppenausschuss Hauptschule

Eckpunkte zur Hauptschulentwicklung

Die Schulform Hauptschule wird trotz der hervorragenden Arbeit der Kolleginnen und Kollegen kaum noch gewünscht, so dass das Auslaufen der Hauptschulen unvermeidbar wird. Das Eckpunktepapier stellt Forderungen für einen "Auslaufplan" auf, der mit den Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen zu entwickeln ist und sicherzustellen hat, das Schulschließungen sozialverträglich ablaufen und die Interessen der Beschäftigten gewahrt werden.

PDF-Datei öffnen

 

Walter Seefluth: 

Länger gemeinsam lernen in Straelen oder wie eine Gemeinschaftsschule auf kommunaler Ebene wirken kann

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Mitglied werden?

Online-Anmeldung

 

 

Fortbildung für Grundschulen

Unterrichtsstörungen minimieren

04.12.2018

14.00 – 17.00 Uhr

Einladung

 

 

Unsere Personalratsmitglieder für die Grundschule

 

PDF-Broschüre:

Anschriften, Rufnummern und Links

rund um das Thema "Schule"

 

Kurzinfo:

VOBASOF verlängert bis zum 31.12.2018

"Verordnung zur Änderung der Verordnung zur berufsbegleitenden Ausbildung zum Erwerb des Lehramts für sonderpädagogische Förderung" veröffentlicht  im Gesetz- und Verordnungsblatt vom 14.2.2018.

 

Neues bei der Beihilfe seit 01.01.2016

Info

 

Zukunft sichern

Programm des GEW Kreisverbands Kleve 

zur Zukunft der Grundschulen

mehr

 

Die ersten Jahre - vom Beamten auf Widerruf bis zur Anstellung auf Lebenszeit

PDF-Datei öffnen 

 

Stufenplan 

Kleinere Klassen:

In vier Stufen zu kleineren Klassen 

in NRW

PDF-Datei öffnen

 

Pressemitteilung vom 20.03.2011

Schulen brauchen mehr Lehrer

Im Jahre 2007 war der Kreis Kleve Schlusslicht im Bereich Bildung des Familienatlasses. Schulamt, Landrat und die Kreispolitiker glauben diesem Bericht bis heute nicht. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat nun die Daten des Landesamtes für Statistik ausgewertet und kommt zu einem erschreckenden Ergebnis: Alle Schulformen von der Grundschule bis zum Gymnasium haben größere Klassen, die Schüler bekommen weniger Unterricht als der Durchschnitt in NRW!  

„Die Auswertung der Daten für das Schuljahr 2009/2010 bestätigt das Ergebnis aus 2007, und eine Besserung bis heute ist nicht in Sicht!“ stellt Walter Seefluth von der GEW fest.

In den Grundschulen liegt die Klassengröße mit 23,3 Schülern zwar nur um 0,1 Punkte über dem Durchschnitt, dafür betreut ein Lehrer 15,9 Schüler und damit fast ein Kind mehr als der Mittelwert in NRW. Jeder Grundschüler im Kreis Kleve bekommt dazu fast 8 Unterrichtsstunden weniger in der Woche im Vergleich zu allen NRW Grundschulkindern .

An den Hauptschulen des Kreises sieht die Lage nicht anders aus: Klassengröße im Schnitt 22,3 Schüler gegenüber dem NRW Mittelwert von 21,6. Dafür sogar noch mehr als 13 wöchentliche Unterrichtsstunden weniger.

Die Realschulen haben 0,6 Kinder mehr in der Klasse. Den Schülern werden 4 Stunden weniger Unterricht in der Woche erteilt und ein Kreis Klever Realschulpädagoge hat auch mit 0,2 Punkten mehr Schüler in der Klasse.

An den Gymnasien zeigt sich ein ähnliches Bild: In etwas größeren  Klassen (27,8 zu 27,9 Schüler)  sind statt im Schnitt 13,8 Kinder 14,3 zu unterrichten. Dafür haben die Schüler in der Woche drei Stunden weniger Schule.

„Diese Zahlen belegen eindeutig, dass die personelle Ausstattung der Schulen im Kreis Kleve mehr als mangelhaft ist.  Die GEW im Kreis Kleve wird wie in der Vergangenheit auf die Missstände hinweisen, bis sich die Lage verbessert. Das schulden wir den uns vertrauten Kindern. Es sind mehr Lehrer nötig!“ fasst Seefluth die Auswertung des GEW zusammen.

Lesen Sie dazu auch:

GEW-Kreisverband und Elternvetreter aktiv gegen den Lehrermangel im Kreis Kleve